DLRG Vallendar trat beim dritten Holter Ems-Pokal in Schloß Holte-Stukenbrock an
Alle Erwartungen wurden übertroffen
Vallendar. Wer jetzt glaubt, wir wären zu einem Kulturaustausch unterwegs gewesen -obwohl wir natürlich sehr wohl vielseitig interessiert sind -, wird vielleicht enttäuscht sein, waren wir tatsächlich doch sportlich zugange. Elf Kinder und Jugendliche unserer Wettkampfgruppe fuhren am 19. September mit ihren Familienoberhäuptern, bestehend aus „Papa“ Udo, „Onkel“ Torsten, „Cousin“ Sebastian und „Mama“ Ilka, in den Nachbarort von Bielefeld, um an dem von der DLRG Schloß Holte-Stukenbrock ausgerichteten dritten Holter Ems-Pokal teilzunehmen. Außerdem hatten wir natürlich „Bruder“ Uwe mit, der dort als Kampfrichter eingesetzt wurde. Insgesamt trafen sich 200 Schwimmerinnen und Schwimmer aus 13 Gliederungen (die meisten davon aus dem westfälischen Umland), um sich den Samstag im freundschaftlichen, aber nichtsdestotrotz ehrgeizigen Wettkampf miteinander zu messen. Allein die Anzahl von 135 Einzelläufen versprach dabei einen zudem sehr erlebnisreichen Nachmittag, der von den Organisatoren aber mit gelassener Ruhe und Erfahrung durchgeführt wurde, sodass sich alle wohlfühlen konnten. Nicht zu vergessen, dass das Ganze unter den Augen eines aktiven Athleten des Bundeskaders stattfand: Kai-Uwe Schirmer ist zugleich Technischer Leiter der ausrichtenden Ortsgruppe (wer sich erinnern mag: Im letzten Dezember berichteten wir von unserer Helferteilnahme am Deutschlandpokal und bekamen als Dankeschön eines seiner Sport-Shirts mit den Unterschriften der Nationalmannschaft). Beste Voraussetzungen also, um gute Ergebnisse zu erschwimmen. Und es funktionierte wirklich: Unsere Kids schwammen durchweg persönliche Bestzeiten. Angesichts eines reduzierten Trainingsumfangs während der Sommerzeit und insbesondere der kurz zuvor zu Ende gegangenen Ferien ein tolles und so nicht erwartetes Ergebnis. Unter den guten Platzierungen unserer Wettkämpferinnen und Wettkämpfer ist besonders die von Elisa Groß hervorzuheben, die es als eine unserer jüngsten Schwimmerinnen mit ihrer Leistung auf den dritten Platz in der Altersklasse 9/10 weiblich schaffte. Mit zu Recht vor Stolz geschwellter Brust ging es nach der Siegerehrung wieder in Richtung Heimat. Natürlich nicht, ohne auf dem Weg noch - wie in anderen Familien ja auch durchaus üblich - gemeinsam Abendbrot zu essen.
Elisa Groß auf dem Weg zu ihrem Platz auf dem Treppchen.
Aline Heitz in der Disziplin 100m Retten einer Puppe mit Flossen.
