VDI-Bezirksverein Mittelrhein vergibt Förderpreise:
Ausgezeichnet: Ingenieur- nachwuchs in der Region Mittelrhein
Der VDI-Förderpreis 2014 geht an drei Studienabsolventen
Vallendar. Während seines „sommerlichen Treffens“ verlieh der Mittelrheinische Bezirksverein im VDI Verein Deutscher Ingenieure seinen Förderpreis an drei Studienabsolventen der Hochschule Koblenz für ihre ausgezeichneten ingenieurwissenschaftlichen Abschlussarbeiten. Im festlich geschmückten „Gasthaus Wüstenhof“ bei Vallendar überreichte der Erste Vorsitzende, Dipl.-Wirtsch.-Ing. Jürgen R. Dietrich (MBM), die Urkunden mit einem Geldbetrag an die Preisträger.
„Wir sind immer wieder erstaunt, mit welchen innovativen Forschungsfeldern sich die Studienabsolventen befassen. Die Qualität der Arbeiten zu würdigen und damit einen Beitrag für den Ingenieursnachwuchs zu leisten, ist unser Anliegen“, so Dr. Peter Wiegner, zweiter Vorsitzender im VDI Mittelrhein.
Viktor Schönhof, Dipl.-Ing. (FH), hat seine Diplomarbeit in Zusammenarbeit mit der Firma Steuler-KCH GmbH, Höhr-Grenzhausen, geschrieben. Er untersuchte die Wechselwirkungen zwischen feuerfesten Materialien und geschmolzenen Metallen wie zum Beispiel Blei, Aluminium und Kupfer. Seine Ergebnisse sorgen für eine höhere Reinheit der Materialien, reduzieren deren Verschleiß und erzielen einen optimierten Einsatz der feuerfesten Werkstoffe in der Industrie.
Tobias Wallau, B. Eng., hat sich in seiner Bachelorarbeit mit der Wärmeübertragung in Kraftwärmekopplungsanlagen (KWK-Anlagen) befasst.
Diese Anlagen werden beispielsweise im Kraftwerk für die Erzeugung von Fernwärme eingesetzt, aber man findet sie auch in kleinerer Dimension in Wohnsiedlungen. In Kooperation mit der Firma Aprovis GmbH hat Wallau an einem Wärmeüberträger verschiedene Rohrstrukturen untersucht, die den Wärmedurchgang und somit die Effizienz der Abwärmenutzung bei KWK-Anlagen steigern.
Magnus Hümmerich, B. Eng., hat in seiner Abschlussarbeit Alternativen zu bestehenden Bremssystemen von Gasfedern der Firma Stabilus GmbH aufbereitet. Diese Gasfedern finden ihren Einsatz beispielsweise, in dem sie die Heckklappe eines Autos beim Öffnen und Schließen halten. Hümmerich konnte durch Testreihen und die Herstellung von Prototypen verschiedene Bremsvarianten aufstellen und damit letztendlich eine Ersparnis in der Produktion bei gleichbleibender Funktionalität bewirken.
In Anschluss an die Preisverleihung nahm Dr. Peter Wiegner die Gäste in seinem kurzweiligen Vortrag in die Geschichte des „Wüstenhofes“ mit und klärte die Zuhörer auf, dass der Name nichts mit der Wüste zu tun hat, sondern auf eine Brandkatastrophe im Mittelalter zurückzuführen ist, bei dem das Areal verwüstet und danach der „Wüste Hoff“ genannt wurde. Nach einem reichhaltigen Menü in festlicher Runde mit herrlichem Ausblick auf den Rhein klang das „Sommerliche Treffen“ mit fachlichem Austausch und geselligen Gesprächen aus.
Die Förderpreisverleihung des VDI für ingenieurswissenschaftliche Abschlussarbeiten fand während des „Sommerlichen Treffens“ im „Wüstenhof“ bei Vallendar statt: (v.l.) Jens Sperber (Firma Steuler), Jürgen R. Dietrich MBM (1. Vorsitzender des VDI Mittelrhein), Ulf Frohneberg (Firma Steuler), Preisträger Viktor Schönhof mit Werner Schönwelski (Firma Steuler), Preisträger Magnus Hümmerich mit Prof. Schnick (Hochschule Koblenz), Preisträger Tobias Wallau, mit Steven Mac Nelly und Fabian Henseler (Hochschule Koblenz).
Auszeichnung für den Ingenieursnachwuchs: Der VDI Mittelrhein lobt in jedem Jahr einen Förderpreis aus, um hervorragende Arbeiten der unterschiedlichen Ingenieursdisziplinen zu würdigen - in Form einer Urkunde sowie eines Geldbetrags. Auch in diesem Jahr boten wieder drei Arbeiten Forschungsergebnisse auf höchstem Niveau. Der Erste Vorsitzende Dipl.-Ing. Jürgen R. Dietrich MBM (2.v.l.) gratulierte den Preisträgern (v.l.: Tobias Wallau, B.Eng., Magnus Hümmerich, B.Eng. und Dipl.-Ing. Viktor Schönhof). Fotos: privat
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