Allgemeine Berichte | 21.10.2014

FU Vallendar zu Gast auf dem Landestag in Darscheid

Breiterer Ansatz der Reglementierung der Prostitution erforderlich

Frau Prof. Dr. M. Böhmer, Frau A. Kramp-Karrenbauer, Schwester Lea Ackermann. privat

Datscheid. Am 11. Oktober fand in Darscheid in der Eifel der Landestag der CDU Frauen-Union Rheinland-Pfalz statt, an dem auch eine Delegierte und zwei Gäste der FU Vallendar teilnahmen. Thema des Tages war die wirksame Verbesserung für Prostituierte und Opfer von Zwangsprostitution.

In unserem Land werden jährlich tausende Menschen Opfer von Zwangsprostitution und Menschenhandel. Dies ist nicht nur ein Thema, das Bevölkerung und Medien beschäftigt, sondern auch die Politik, und zwar intensiv. Dringender Handlungsbedarf ist für Bund, Länder und Kommunen erforderlich. Von Hilfsorganisationen und Polizei wird eindringlich auf das Problem aufmerksam gemacht. Das Prostitutionsgesetz der Bundesregierung im Jahre 2002 führte nicht zum Erfolg, Ziele wurden nicht erreicht.

Es bedarf nun eines insgesamt breiteren Ansatzes der Reglementierung der Prostitution. Integrativer Bestandteil der Reglementierung ist die konsequente Bekämpfung von Menschenhandel, Zwangsprostitution und Minderjährigenprostitution, wobei dies auf den größtmöglichen Schutz von Prostituierten vor Gewalt und Ausbeutung abzielt. Seit der Verabschiedung des Prostitutionsgesetzes im Jahre 2002 hat sich das Prostitutionserscheinungsbild in Deutschland geändert. Die Anzahl der Prostituierten ist unbekannt, Lebenssituation und Bedarfe im Grundsatz auch. Da eine systematische Forschung nicht besteht, gehen Schätzungen von etwa 400.000 Personen aus, die ganz oder zum Teil in diesem Metier „zu Hause“ sind. Die große Mehrheit der Prostituierten ist weiblich. Nach den Schätzungen der Bundes- und Landeskriminalämter stammen circa 80 Prozent der in der Prostitution tätigen Frauen in Deutschland aus anderen Ländern.

In den letzten Jahren ist durch die EU-Osterweiterung die Armutsprostitution besonders in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gelangt. Der Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD hat einen besseren Schutz von Frauen vor Menschenhandel und Zwangsprostitution, eine konsequente Bestrafung der Täter, eine umfassende Überarbeitung des Prostitutionsgesetzes im Hinblick auf die Regulierung der Prostitution sowie gesetzliche Verbesserungen der ordnungsbehördlichen Kontrollmöglichkeiten zum Ziel. Pressemitteilung

CDU Frauen-Union Vallendar

Breiterer Ansatz der Reglementierung der Prostitution erforderlich

Frau Prof. Dr. M. Böhmer, Frau A. Kramp-Karrenbauer, Schwester Lea Ackermann. Foto: privat

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