Allgemeine Berichte | 06.11.2013

Gemeinschaftsklinikum Koblenz-Mayen

Brustkrebs im Fokus

Dr. Arno Franzen stellte neue und bewährte Therapiemöglichkeiten vor

Dr. Arno Franzen, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, zeigte den Besuchern verschiedene Krebsstadien und Therapiemöglichkeiten.

Koblenz. Jedes Jahr erkranken in Deutschland etwa 65 000 Frauen an Brustkrebs. Anlässlich des Brustkrebsmonats Oktober rückte das Gemeinschaftsklinikum Koblenz-Mayen, Kemperhof Koblenz, diese Erkrankung in den Fokus. Gemeinsam mit der Frauenselbsthilfe nach Krebs lud der Kemperhof Betroffene zu einem Vortrag mit anschließendem Gespräch ein.

Dr. Arno Franzen, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, klärte zunächst über Neues und Bewährtes in der Brustkrebstherapie auf. Der Mediziner zeigte Operationstechniken, die das Aussehen der Brust so wenig wie möglich verändern. „Noch vor wenigen Jahrzehnten“, so Franzen, „waren die Eingriffe deutlich massiver und entstellender - mit den gleichen oder sogar schlechteren Heilungschancen als heute.“

Neben der Operation gehören, Chemotherapie, Antikörper- und Antihormontherapien zu den wichtigsten Therapiemaßnahmen. Dr. Arno Franzen ging dabei auch auf die Grenzen und Zukunftsperspektiven moderner Brustkrebstherapie ein:

„Trotz aller Forschung wissen wir nicht in allen Fällen, ob eine Patientin von einer Chemotherapie profitiert. Hier werden Gen-tests am Tumorgewebe künftig eine immer größere Rolle spielen“.

Die Frauenselbsthilfe nach Krebs lud die Besucher anschließend zum gemeinsamen Gespräch ein, bei dem Dr. Arno Franzen ausführlich auf weitere Fragen eingehen konnte. Maria Pries von der Frauenselbsthilfe nach Krebs betonte, wie wichtig dieser Austausch für Patientinnen sei. „Das Umfeld reagiert auf die Erkrankung oft verunsichert“, so Pries. „Der Austausch unter Betroffenen ist meistens unbefangener und fällt daher vielen leichter.“

Pressemitteilung

Gemeinschaftsklinikum

Koblenz-Mayen

Dr. Arno Franzen, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, zeigte den Besuchern verschiedene Krebsstadien und Therapiemöglichkeiten.

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