Politik | 26.03.2019

SPD-Ortsgemeinderatsfraktion Niederwerth

Bürgermeisterkandidatin besichtigt Vorzeigeprojekt „Florinshof“

Wohnanlage in Gillenfeld könnte Vorbild für die Inselgemeinde sein

Im Austausch über Mehrgenerationenwohnen: Klaudia Follmann-Muth und Ortsbürgermeister Karl-Heinz Schlifter. Foto: privat

Niederwerth/Gillenfeld. Nach früheren Gesprächen traf sich Klaudia Follmann-Muth erneut mit dem Ortsbürgermeister der Eifelgemeinde Gillenfeld zur Begehung des dortigen Wohnprojekts, das vergleichbar ist mit den Vorhaben des Werther Ortsgemeinderats zur neuen Dorfmitte.

Unter dem Motto „Gemeinsam statt einsam“ soll zukünftig unter anderem betreutes Wohnen im Dorf angeboten werden. In zwölf individuellen Wohnungen, verteilt auf zwei Gebäude, haben die Bewohner des „Florinshofs“ die Möglichkeit, mitten in Gillenfeld barrierefrei und komfortabel zu leben. Zusätzlich gibt es in der Wohnanlage einen großen Gemeinschaftsraum für gemeinsame Aktivitäten wie Kochen, Spielen oder Vortragsabende sowie einen gemeinsam nutzbaren Innenhof.

Mittlerweile sind bereits die ersten Bewohnerinnen eingezogen. Ortsbürgermeister Schlifter zeigte d Niederwerther Bürgermeisterkandidatin die teils fertigen Räume. Sowohl eine Wohnung als auch die gemeinschaftlichen Räumlichkeiten konnten besichtigt werden. Neben den erfreulichen baulichen

Fortschritten sammelte Klaudia Follmann-Muth erneut Informationen über das von der Gemeinde Gillenfeld gewählte genossenschaftliche Modell zur Finanzierung.

Die SPD-Fraktion beschäftigt sich intensiv mit dieser Form der Finanzierung, bei dem die Wohnungen nicht gekauft werden, sondern durch die Mitgliedschaft in der Genossenschaft und dem Abschluss eines Nutzungsvertrags ein lebenslanges Nutzungsrecht erworben wird. Natürlich gibt es auch bei diesem Modell Vor- und Nachteile gegenüber einem Investorenmodell. Es ist der SPD-Fraktion wichtig, bei diesem enorm zukunftsträchtigen und verantwortungsvollen Projekt alle möglichen Finanzierungs- und Trägermodelle zu durchleuchten und Vor- und Nachteile abzuwägen.

Erfreulicherweise konnten die Niederwerther Genossen Bürgermeister Schlifter für ihr Dorfgespräch gewinnen, das sie in gewohnter Form durchführen wollen: am 2. Mai ab 17 Uhr gemeinsam mit Karl-Heinz Schlifter, Treffpunkt „Neue Mitte“ Freifläche. Hier wird der Bürgermeister aus Gillenfeld sowohl zum Wohnprojekt „Florinshof“ als Bauprojekt als auch zum Genossenschaftsmodell Rede und Antwort stehen.

Alle interessierten Bürger und Bürgerinnen sind herzlich dazu eingeladen.

Pressemitteilung

der SPD-Fraktion im

Ortgemeinderat Niederwerth

Im Austausch über Mehrgenerationenwohnen: Klaudia Follmann-Muth und Ortsbürgermeister Karl-Heinz Schlifter. Foto: privat

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