Wahlkampftour macht Station im Pfarrheim Weitersburg
CDU-Bürgermeisterkandidat Hilden unterstreicht Bedeutung des Ehrenamts
Weitersburg. CDU-Bürgermeisterkandidat Jörg Hilden zeigt sich unermüdlich: Nachdem er seine Pläne für die Verbandsgemeinde bereits in Schönstatt sowie in der Seniorenresidenz Humboldthöhe vorgestellt hatte, führte ihn seine Wahlkampftour diesmal ins Pfarrheim seiner Wahlheimat Weitersburg. Unterstützt wurde Hilden dabei vom Wahlkreisabgeordneten Josef Dötsch MdL. Dieser betonte gleich zu Beginn die Notwendigkeit, frischen Wind in die Verbandsgemeinde zu tragen und begrüßte deshalb ausdrücklich Hildens Kandidatur für das Bürgermeisteramt.
In seiner anschließenden Rede bedankte sich Dötsch zunächst bei den ehrenamtlichen Helfern der Weitersburger Feuerwehr für Ihren Einsatz im Rahmen der Bombenentschärfung und thematisierte dann die Lebensqualität in den Ortsgemeinden. Der demographische Wandel, so Dötsch, wirke sich immer mehr auf die dörflichen Regionen aus. Umso wichtiger sei es, für eine zukunftsfähige Infrastruktur zu sorgen. Wohnsituation und Verkehrsanbindung spielten dabei ebenso eine Rolle wie medizinische Versorgung, Kindergärten und Schulen. Auch schnelle Internetverbindungen, wie man sie in Weitersburg bereits auf den Weg gebracht habe, seien unverzichtbar. Insgesamt sollten die Gemeinden nicht nur auf höherer Ebene beschlossene Verwaltungsakte vollziehen, sondern auch eigene Möglichkeiten zur aktiven Gestaltung haben. Dies sei jedoch nur auf der Basis einer soliden Finanzlage machbar.
Auch Jörg Hilden bedankte sich zu Beginn seiner Rede für den großen Einsatz der freiwilligen Helfer aus Weitersburg. Die reibungslose Durchführung der Bombenentschärfung, so Hilden, wäre ohne sie kaum möglich gewesen. Generell seien ehrenamtliche Tätigkeiten für eine Gemeinde von zentraler Bedeutung. Das gelte nicht zuletzt auch für die Ortsgemeinderäte: Dass Menschen bereit seien, sich hier so aufopferungsvoll für die Bürger zu engagieren, sei unabhängig von der Parteizugehörigkeit ein Vorbild für die Verbandsgemeindeverwaltung insgesamt. Im weiteren Verlauf seiner Ansprache betonte Hilden die Bedeutung einer harmonischen und vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen der Stadt Vallendar sowie den Ortsgemeinden Niederwerth, Urbar und Weitersburg. Als Bürgermeister der Verbandsgemeinde wolle er nicht von oben her Entscheidungen diktieren, sondern eben diese Zusammenarbeit fördern und dabei Stadt und Ortsgemeinden Raum für eigene Gestaltung lassen. Nicht die Vorstellungen der Verwaltungsspitze, sondern die Anliegen und Bedürfnisse der einzelnen Gemeinden müssten im Mittelpunkt stehen. Eine solche „Politik von unten nach oben“, so Hilden, sei überfällig. In diesem Sinne stehe er auch für eine Konsolidierung der Haushalte, die nicht auf dem Rücken von Stadt und Ortsgemeinden ausgetragen werde. Vielmehr sollten überschüssige Finanzmittel an Vallendar, Niederwerth, Urbar und Weitersburg zurückgegeben werden und dort für notwendige Maßnahmen zur Verfügung stehen.
Neben Entscheidungswegen und Finanzen waren für Jörg Hilden auch die Vereine in Stadt und Ortsgemeinden ein wichtiges Thema. Deren Förderung liege ihm besonders am Herzen, denn, so seine Überzeugung, „Brauchtum prägt Identität“. Aus diesem Grunde wolle er die Vereine nicht nur finanziell, sondern auch mithilfe eines Ideen-Netzwerks stärken. Speziell mit Blick auf Weitersburg kündigte Hilden abschließend an, sich für den dringend nötigen Ausbau des ÖPNV einsetzen zu wollen: Als Bürgermeister der Verbandsgemeinde werde er dafür kämpfen, dass Weitersburg in den Streckenverlauf der KEVAG-Linie 8 von Koblenz nach Bendorf eingebunden werde.
Die nächste Infoveranstaltung ist am 14. August um 19.30 Uhr im Gasthaus „Zur Rheinschanz“ auf Niederwerth mit Dr. Alexander Saftig. Thema: „Demokratie erfordert Bürgernähe“.
Pressemitteilung CDU Gemeinde-
verband Vallendar
Dr. Thomas Schmidt /
Michael Beyrau
CDU-Bürgermeisterkandidat Jörg Hilden während seiner Rede im Pfarrheim Weitersburg.
