Schönstätter Marienschule
„Da öffnen sich Türen“
Theaterprojekt von Schülerinnen in Zusammenarbeit mit der Pilgerzentrale in Schönstatt
Vallendar. Die Klasse 6d der Schönstätter Marienschule ist dafür bekannt, dass sie etwas auf die Beine stellen kann und will. Eine Bühne suchten und fanden sie mithilfe von Sr. M. Doriett, Leiterin der Schönstatt Wallfahrt in der Pilgerzentrale in Vallendar. Sie lud die 29 Schülerinnen vor Weihnachten ins Pilgerhaus ein und traf erste Absprachen. Bei einem nächsten Treffen stellte sie das Theater- und Singspiel „Da öffnen sich Türen“ von Wilfried Röhrig vor. Neun Schülerinnen ließen sich auf das Projekt ein und lernten in ihrer Freizeit die Texte. Marieke Imwalle unterstützte die Mädchen bei den Proben nach den Herbstferien und begleitete mit Sr. M. Doriett insgesamt vier Aufführungen des adventlichen Spiels im November und Dezember. Weiterhin wurde es auch bei adventlichen Besinnungstagen in der Pilgerkirche dargeboten. Anfang Dezember spielten die Schülerinnen das Theaterstück während der Weihnachtsfeier in der Humboldthöhe im festlichen geschmückten Saal vor vielen Senioren und am letzten Schultag vor den Ferien in der Aula der Schönstätter Marienschule. Zu der Aufführung waren zehn Klassen der Marienschule sowie 80 Vallendarer Grundschüler zusammengekommen. Gespannt sahen sie zu, wie Maria und Josef sehr deutlich erleben mussten, wie ihnen die Tore der Herbergen verschlossen blieben und wie sie erfuhren, dass Gott dennoch immer wieder eine offene Tür bereithält. Das moderne Stück, geschrieben und vertont von Wilfried Röhrig, regte das Publikum an, auf Gottes offene Türen zu achten und selbst eine offene Tür für Gottes Liebe zu sein. Besondere Beachtung fanden die zeitgemäßen Lieder zwischen den Szenen, die einluden, sich und ein Leben im Spiegel der Inszenierung zu betrachten. Dass die Botschaft angekommen ist, zeigte der große Applaus, den die Anwesenden bei allen Aufführungen den Mädchen spendeten. „Ich bin dankbar, dass ich die Rolle der Maria spielen durfte. Es ist eine besondere Erfahrung, in eine so wichtige Geschichte eintauchen zu können.“, äußerte sich eine der Schauspielerinnen am Ende. Sie und die anderen Darstellerinnen standen bestimmt nicht zum letzten Mal auf einer Bühne.
