Politik | 29.01.2019

Zahlreiche Besucher beim Neujahrsempfang der FWG Weitersburg im Pfarrheim

Die Notfallmappe stand im Mittelpunkt

Weitersburg. Die Freie Wählergruppe Weitersburg veranstaltete am vergangenen Sonntag ihren traditionellen Neujahrsempfang im Pfarrheim Weitersburg. Viele Bürger waren der Einladung gefolgt. Mit großem Interesse verfolgten die Gäste die Ausführungen zur Notfallmappe des Gastredners Bruno Seibeld.

Der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rhein-Mosel referierte über seine Erfahrungen mit der kürzlich eingeführten Notfallmappe in seiner Verbandsgemeinde. Er machte deutlich, wie schnell und unerwartet ein Notfall eintreten kann. Eine Notfallmappe griffbereit zu haben, sei eine enorme Hilfe, um sich selbst und Angehörigen oder betrauten Personen mit notwendigen Informationen und Vorsorgevollmachten zu versorgen und alle erforderlichen Schritte einleiten zu können.

Die Notfallmappe beinhaltet zwei Kapitel. In Kapitel eins („Notfall“) werden beispielsweise wichtige Telefonnummern, Angaben zur Person und Eintragungen zu Medizin und Krankenhauseinweisung gemacht. Letztere erläutert zum Beispiel eine Packliste für einen Notfallkoffer, Unterlagen für die Einweisung oder „Was ich alles regeln muss“.

Kapitel zwei („Für alle Lebenslagen“) beinhaltet die Kategorien Vollmachten und Patientenverfügung, Abschied aus dem Leben, Vermögensaufstellung, Verträge und Mitgliedschaften. Seibeld erwähnte auch, dass seit Einführung der Notfallmappe bereits 600 Stück in der Verbandsgemeinde Rhein-Mosel abgerufen worden sind.

Als weitere Gastrednerin informierte Martina Beyrowski-Krause vom Pflegestützpunkt Bendorf-Vallendar über die Möglichkeiten der unverbindlichen und kostenfreien Unterstützung und Angebote. So helfen sie den um ratsuchenden Menschen bei Fragen wie beispielsweise: Wie viel Hilfe benötige ich wirklich? Welche Kosten kommen auf mich zu? Wie organisiere ich Hilfen? All diese Fragen beantworten die Fachkräfte der Pflegestützpunkte.

Doch zunächst machen sie sich ein Bild über den Hilfe- und Unterstützungsbedarf und über die Wohnsituation der Betroffenen, um anschließend gemeinsam eine Lösung für die Betroffenen zu erarbeiten. Wer möchte, kann im Bedarfsfall jederzeit den Pflegestützpunkt telefonisch kontaktieren oder in Bendorf aufsuchen. Beyrowski-Krause betonte, dass sie jederzeit für Fragen zur Verfügung steht. Nachdem die Referenten ihre Ausführungen abgeschlossen und auch Fragen beantwortet hatten, ging es zum gemütlichen Teil über. Das Thema fand reges Interesse bei den Zuhörern, die sich sehr wohl Gedanken über Vorsorge und „ungewisse“ Lebenslagen machen. Dennoch blieb Zeit, bei Canapés, einem Glas Sekt oder einer Tasse Kaffee in entspannter Atmosphäre zu plaudern.

Pressemitteilung

der FWG Weitersburg

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