Allgemeine Berichte | 22.06.2018

Philosophisch-Theologische Hochschule Vallendar

Die Sehnsucht des Menschen nach Heil und Heilung

Einladung zur Ringvorlesung der PTHV im ISSO Institut

Vallendar. Auch im akademischen Jahr 2017/18 bietet die Philosophisch-Theologische Hochschule Vallendar (PTHV) wieder für die interessierte Öffentlichkeit eine Ringvorlesung an - dieses Mal zum Thema „Heil und Heilung“.

Wie bei den beiden vorangegangenen Ringvorlesungen „Was heißt schon alt?“ (akademisches Jahr 2015/2016) und „Christliches Abendland? Wie entstehen und verändern sich europäische Identitäten?“ (akademisches Jahr 2016/17) ist auch diese wieder ein Gemeinschaftswerk, an dem Lehrende beider Fakultäten - Theologie und Pflegewissenschaft - beteiligt sind. Im Gegensatz zu den vorangegangenen Ringvorlesungen findet diese an unterschiedlichen Orten statt: in Vallendar, in der Stadtbibliothek Koblenz, im ISSO-Institut in der Koblenzer Altstadt, im Rosa Flesch-Tagungszentrum Waldbreitbach und im Forum Antoniuskirche Waldbreitbach.

Zum Thema „Die Sehnsucht des Menschen nach Heil und Heilung und die Illusionen der Selbstoptimierung und des Transhumanismus“; Ort: ISSO, Kornpfortstraße 15, Koblenz, laden wir die interessierte Öffentlichkeit am 28. Juni ab 19:30 Uhr herzlich ein. Referent ist Prof. Dr. Dr. Holger Zaborowski, Rektor der PTHV. Der Mensch steht heute unter dem Imperativ, sich immer mehr zu verbessern. „Selbstoptimierung“, die Arbeit am eigenen „Selbst“, das attraktiv gestaltet und vermarktet werden muss, ist in verschiedenen Bereichen das Gebot der Stunde. Im Horizont steht dabei die Vision, dass Menschen immer länger und gesünder leben und letztlich durch enorme Fortschritte in Wissenschaft und Technik Leid, Krankheit und Tod überwinden. Vielfach wird von einem „neuen Menschen“ oder einer „neuen Menschheit“ gesprochen. Der Transhumanismus fordert, über den Menschen, wie wir ihn kennen, hinauszugehen. Professor Zaborowski wird sich in seinem Vortrag kritisch mit diesen Tendenzen auseinandersetzen und fragen, welche tiefere Bedeutung in der Gebrechlichkeit und Sterblichkeit des Menschen liegt. Dabei wird er ein Plädoyer für den „alten Menschen“ entwickeln: für ein menschliches Leben, zu dem die Endlichkeit wie auch die solidarische Sorge für den anderen Menschen und sein Wohl gehört.

Zudem findet die wegen Krankheit abgesagte Ringvorlesung zum Thema „Was die Bibel Wunder nennt… und wie die moderne Exegese damit umgeht“ von Prof. Dr. Margareta Gruber OSF, Dekanin der Theologischen Fakultät der PTHV, ebenso am 28. Juni, 13:15 Uhr bis 15 Uhr in der PTHV, Pallottistraße 3, Vallendar, im Hörsaal 2, statt.

Die Ringvorlesungen werden vom Domradio in Köln übertragen und sind nach dem jeweiligen Termin in der Mediathek des Domradios (www.domradio.de) verfügbar.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.

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