Allgemeine Berichte | 05.12.2016

Theologische Gespräche

„Diese Wirtschaft tötet“

Über die Notwendigkeit einer christlichen Kapitalismuskritik

Vallendar. „Diese Wirtschaft tötet“ - Spätestens seitdem Papst Franziskus sich mit diesem prägnanten und für viele überraschenden Satz in die Kritik des bestehenden Wirtschaftssystems eingereiht hat, steht die Kapitalismuskritik als Aufgabe für die Kirche an.

Dabei ist diese Herausforderung überhaupt nicht neu. Schon in den biblischen Traditionen lässt sich eine Kritik an wirtschaftlichen Verhältnissen und Strukturen erkennen, die Lehrtradition der Kirche hat dies immer wieder thematisiert und in der wissenschaftlichen Theologie gibt es interessante und weiterführende Ansätze hin zu einer gerechten Gestaltung der Wirtschaft. Allerdings wird das Grundanliegen einer Kapitalismuskritik nicht von allen geteilt. Schon als Papst Franziskus den Titelsatz formulierte, gab es sofort Widerstand: Der Papst verstünde nichts von Wirtschaft, es sei übertrieben, es gäbe doch immerhin eine soziale Marktwirtschaft uvm.

Die theologischen Gespräche werden sich an drei Abenden an dem Ansatz einer theologischen Kritik des Kapitalismus versuchen. In unterschiedlichen Zugangsweisen soll überprüft werden, ob der Kapitalismus wirklich tötet, ob er reformierbar ist, ob es Alternativen im Kapitalismus geben kann oder ob es eine Alternative zu ihm braucht, ob es konkrete Handlungsmöglichkeiten im oder über ihn hinaus gibt uvm.

Leitung: Jutta Lehnert, Guido Groß und Dr. Jürgen Kroth. Veranstaltungsort: Saal der Pallottikirche an Haus Wasserburg am Mittwoch, 14. Dezember um 19:30 Uhr. Keine Anmeldung notwendig.

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