Wallfahrt der Erzdiözese Freiburg nach Schönstatt
Ein vielfältiges Ja
550 Teilnehmer pilgerten unter dem Motto „Nimm mein Ja“
Vallendar. Unter dem Motto „Nimm mein Ja“ nahmen in diesem Jahr rund 550 Pilger in 14 Bussen an der Wallfahrt der Erzdiözese Freiburg vom 14. bis 15. September nach Schönstatt teil. „Diese Wallfahrt ist immer ein wunderschönes Gemeinschaftserlebnis“ – so beschreibt es eine Teilnehmerin. „Das letzte Mal war es verregnet, aber dieses Mal haben wir Glück mit dem Wetter“, freut sich ein anderer Pilger.
„Sie haben die Sonne aus Baden mitgebracht“, sagte Wallfahrtsleiter Pater Lothar Herter bei seiner Begrüßung am Urheiligtum. Sichtlich erfreut über die gute Fahrt der einzelnen Busgruppen und den ersten Besuch in der Gnadenkapelle erlebten sich die Teilnehmer, die sich um das Urheiligtum scharten, zum ersten Mal an diesem Wochenende als große Pilgergemeinschaft.
Tauferneuerungsfeier in der Pilgerkirche
Nachmittags ging es mit den Bussen auf Berg Schönstatt zum Gottesdienst in der Anbetungskirche. Monsignore Dr. Peter Wolf griff bei seiner Predigt das Fest Kreuzerhöhung auf und nahm die Beter mit in die Betrachtung des großen Altarkreuzes. Nach der Eucharistiefeier gab es die Möglichkeit zu Alternativangeboten auf Berg Schönstatt, bei denen der neue Film über Pater Kentenich „Einer muss vorangehen“ viel Zuspruch fand.
Das Thema „Nimm mein Ja“ zog sich durch die Programmpunkte dieses Wochenendes. Sehr eindrücklich erlebbar war das bei der Tauferneuerungsfeier am Abend in der Pilgerkirche. Während der Feier bestand die Möglichkeit, das Taufversprechen zu erneuern und durch das Bekreuzigen mit Weihwasser auch symbolisch das erneute Ja zu Jesus und seiner Kirche auszudrücken. Diözesanleiter Pfr. Peter Falk erklärte anschaulich in seiner Einführung: „Wenn wir das Kreuzzeichen machen, können wir es uns vorstellen: Gott Vater ist über mir, Gott Sohn ist neben mir, der Heilige Geist ist in mir und ich bin mitten drin.“ Jeder Pilger erhielt als Symbol für sein Leben mit Jesus ein brennendes Licht überreicht, das mit zur Prozession zum Urheiligtum genommen wurde.
Thema zog sich durch das Programm
Am Sonntagvormittag gab es wiederum einige Angebote: Impulse über Gertraud von Bullion oder Pater Franz Reinisch, einen meditativen Apostelweg oder ein gemeinsames Rosenkranzgebet. Viele Pilger ließen sich den Einzelsegen geben und nahmen die Möglichkeit wahr, das Sakrament der Versöhnung zu erhalten.
Der Höhepunkt an diesem Tag war die abschließende Liebesbündnisfeier, bei der 26 Pilger und Pilgerinnen das Liebesbündnis mit Maria schlossen und somit da „Ja“ ganz konkret machten. Das Thema „Nimm mein Ja“ zog sich durch das Programm, auf vielfältige Weise. Sr. M. Elena Karle, die in den letzten Jahren die Organisation der Freiburger Diözesanwallfahrt geleitet hat, wird vom Schönstattzentrum Oberkirch demnächst nach Waldstetten wechseln, wird sich aber auch von dort aus wieder für das Gelingen der alljährlichen Wallfahrt einsetzen.
