Allgemeine Berichte | 04.06.2018

50. Jahrestag der Einweihung der Anbetungs- und Dreifaltigkeitskirche auf Berg Schönstatt

Eine Burg hoch über dem Rhein

Festgottesdienst Festgottesdienst mit Bischof Dr. Stephan Ackermann am 9. Juni

Anbetungskirche Berg Schönstatt.privat

Vallendar. Eine Burg hoch über dem Rhein – wer sie einmal entdeckt hat, kommt wieder und lässt sich von der besonderen Atmosphäre dieses Gotteshauses berühren. Eine besondere Gelegenheit dazu ist am 9. Juni, wenn bei einem Festgottesdienst mit Bischof Dr. Stephan Ackermann, Trier, der 50. Jahrestag der Einweihung der Kirche gefeiert wird.

Eine Kirche aus Bruchsteinen und Beton

Die Anbetungs- und Dreifaltigkeitskirche auf Berg Schönstatt ist eine Dankesgabe für den Schutz des Ortes im Zweiten Weltkrieg und in der Zeit der nationalsozialistischen Verfolgung. Pater Josef Kentenich (Gründer der Schönstattbewegung) übergab die Bauverantwortung 1945 den Schönstätter Marienschwestern. Realisiert werden konnte der Bau erst 20 Jahre später. Nach einem Architektenwettbewerb im Jahr 1960 übernahm Alexander Freiherr von Branca (1919-2011) die Planung der Kirche. Er baute eine Burg, passend in die Rheinlandschaft. Die Mauern sind außen und innen größtenteils mit Bruchsteinen verkleidet. In Größe und Form ist jeder Stein vom anderen unterschieden – ein eindrückliches Sinnbild für die lebendigen Steine, aus denen die Kirche Gottes aufgebaut ist (vgl. Petr 2,5). Die drei mächtigen Türme sind ein Bekenntnis zum Dreifaltigen Gott, dem die Kirche geweiht ist.

Einweihung am Dreifaltigkeitssonntag 1968

Pater Kentenich selber nahm im Mai 1966 die Grundsteinlegung vor und ein Jahr später die Weihe der Glocken. Die feierliche Einweihung der Kirche durch den damaligen Trierer Diözesanbischof, Dr. Bernhard Stein, war am Dreifaltigkeitssonntag, 9. Juni 1968. Seit diesem Tag ist die Kirche ein Ort des Gebetes und der Anbetung, die die Schönstätter Anbetungsschwestern garantieren. Nicht nur zu den Hochfesten des Kirchenjahres ist die Kirche Anziehungspunkt für viele Besucher und Mitfeiernde aus der Umgebung geworden. Besonders beliebt sind etwa die „Zehn Minuten an der Krippe“ in der Weihnachtszeit sowie die Fronleichnamsprozession jeweils am Sonntag nach dem Fest.

Letzte Ruhestätte von Pater Josef Kentenich

Die Kirche wurde zu einem Zeichen für den Weg der Schönstattbewegung: Der Ursprung liegt im Tal Schönstatt, im Heiligtum der Dreimal Wunderbaren Mutter, Königin und Siegerin. Die Kirche auf dem Berg, die dem Dreifaltigen Gott geweiht ist, markiert das Ziel des Weges, den Schönstatt im Bündnis mit Maria geht. Niemand konnte bei der Weihe der Kirche ahnen, dass nur drei Monate später der Gründer in diesen Mauern am 15. September seine letzte heilige Messe feiern und unmittelbar danach in der damaligen Sakristei (der Raum, in dem er heute seine Ruhestätte hat) sein Leben vollenden würde. Am selben Ort fand er seine letzte Ruhestätte. Dadurch wurde die Kirche zu einem viel besuchten Ziel für die Mitglieder der internationalen Schönstatt-Bewegung und für zahlreiche Menschen aus dem In- und Ausland, die der Fürbitte von Pater Josef Kentenich vertrauen.

Herzliche Einladung zum Dank- und Festtag am 9. Juni

Freitag, 8. Juni, 19.30 Uhr: Wir „läuten“ den Festtag ein. Dank - Lobpreis – Anbetung.

Samstag, 9. Juni, 9.30 Uhr: Festgottesdienst mit Bischof Dr. Stephan Ackermann, Trier, anschließend Feststunde (Aula), Gelegenheit zum Mittagsimbiss mit Platzkonzert rund um die Cafeteria.

Ab 14 Uhr Alternativprogramm: Sommerkonzert Chor und Orchester der Schönstätter Marienschule (Aula), Filmausschnitte aus dem Leben des Gründers, Pater Josef Kentenich, (Schulungsheim), Schönstatt-Mission in aller Welt (Ausstellung Missionshaus), eucharistische Anbetung, Führungen im Pater-Kentenich-Haus, Tombola, Jubiläumsherzen. 16 Uhr: Marienlob – Marienlieder durch die Jahrhunderte.

19.30 Uhr: eine Stunde vor dem Herrn.

Anmeldungen von Gruppen: kontakt@schoenstatt-info.de, Tel. (02 61) 96 26 40.

Anbetungskirche Berg Schönstatt.Foto: privat

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