Festlicher Abend in Schönstatt zur Heiligsprechung von Papst Johannes XXIII. und Papst Johannes Paul II.
„Erfüllt vom Freimut des Heiligen Geistes“
Beim feierlichen Gottesdienst in der Pilgerkirche hielt Pater Ludwig M. Lipp eine würdigende Rede
Vallendar. Im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes in der Pilgerkirche wurde am Abend des 27. April 2014 der beiden am Morgen in Rom heiliggesprochenen Päpste gedacht: Papst Johannes XXIII. und Papst Johannes Paul II., „zwei mutige Männer, erfüllt vom Freimut des Heiligen Geistes,“ die „der Kirche und der Welt Zeugnis gegeben haben von der Güte Gottes und von seiner Barmherzigkeit“.
Nach dem feierlichen Gottesdienst in der Pilgerkirche mit einer würdigenden Predigt von Pater Ludwig M. Lipp, Wallfahrtsseelsorger in Schönstatt, waren alle Interessierten ins Pilgerhaus eingeladen. Kurzansprache, Videoclips und Zeugnisse zeigten das Wirken der beiden Päpste auf, die in ihrer Zeit bei allen großen Herausforderungen ihres Amtes den Menschen stets nahe waren.
Monsignore Schnocks sprach Dankesworte an Johannes XXIII., der das Konzil einberufen und dadurch eine Öffnung der Kirche für Schönstatt ermöglicht hatte. Anna Urbanski, eine Landsmännin von Papst Johannes Paul II., zeigte seine Bedeutung für die Welt, für Polen und für sich persönlich auf. Als besonderes Geschenk hatte die Schönstattfamilie in Polen den Besuch von Papst Johannes Paul II. 1991 im Schönstatt-Heiligtum in Koszalin erfahren, als er dieses am 1. Juni einweihte.
Das Ehepaar Renate und Norbert Martin erzählte von den zahlreichen Begegnungen, die sie als in den Päpstlichen Rat für die Familie berufene Mitglieder erlebten. Sie bestätigten, dass Johannes Paul II. ein wirklicher Papst der Familien ist.
Markus Amrein, Marienbruder, Schwester M. Luka, Schönstätter Marienschwester, und Claudia Senk, Familienmutter, gaben Statements zu ihrer eigenen Berufungsgeschichte und dazu, wie sehr Papst Johannes Paul II. die Zeit ihrer Berufungsfindung geprägt hatte.
Der von einer großen Freude und einem inneren Mitgehen geprägte Abend endete mit der Bitte, dass der Auferstandene auch heute bleibende Zeugen des Evangeliums beruft. In den Abendsegen beim Urheiligtum auf die Fürbitte der neuen heiligen Päpste wurden die Anliegen der Anwesenden und aller, die sich Abend für Abend in den Segen einschließen, hineingenommen.
Anna Urbanski bezeugte: Dieser Papst brachte die Botschaft der Liebe in die heutige, moderne Welt.
Zahlreiche Besucher waren zum festlichen Gottesdienst am Abend der Heiligsprechung beider Päpste gekommen.
Mit dem Abendsegen beim Urheiligtum endete der frohe und erfüllte Tag.
