Schönstätter Marienschule
Exkursion der 11er Chemiekurse zur BASF in Ludwigshafen
Schönstatt. Morgens brachen wir mit Dr. Martin Obst und Dr. Gabriele Derenthal in Vallendar Richtung Ludwigshafen auf. Nach einer kurzweiligen Hinfahrt wurden wir dort herzlich von unserer fachkundigen Führerin Frau Dr. Dorothee Wortmann, einer Chemikerin, empfangen.
Zunächst starteten wir mit einem Rundgang durch das Besucherzentrum. Dabei erfuhren wir viel Wissenswertes über die Entstehungsgeschichte der BASF, aber auch über ihre Produktionsbereiche. Anfangs spezialisierte sie sich auf Farbstoffe wie zum Beispiel Indigo, welcher vor allem für die Färbung von Jeanshosen genutzt wurde. Im Laufe der Zeit erweiterte sich die Produktpalette auf die Bereiche Landwirtschaft, Medizin, Ernährung, Autoindustrie, und so weiter, sodass sich die BASF mittlerweile zu einem der größten Chemiekonzerne weltweit entwickelt hat.
Anschließend konnten wir mit unserem Geruchssinn unterschiedliche Chemikalien erkennen, mit unserem Tastsinn die Wirkung eines Superabsorbers erfühlen oder mit Hilfe unseres Sehvermögens Naturprodukte von synthetisch hergestellten Produkten unterscheiden.
Der zweite Teil unseres Tagesausflugs bestand aus einer Rundfahrt über das Werksgelände. Hierzu wurden wir mit einem Helm und einer Schutzbrille ausgestattet. Während der Fahrt wurde uns die enorme Größe des Werksgeländes bewusst, das sich sechs Kilometer entlang des Rheins erstreckt und eine Fläche von circa zehn Quadratkilometern bedeckt.
Anhand eines Modells konnten wir uns einen groben Überblick über den Aufbau des sogenannten „Steamcrackers“ verschaffen. In dieser riesigen Anlage wird Erdöl in viele Bestandteile zerlegt, die Ausgangsstoffe für die Synthese unzähliger Produkte der BASF sind. In der Steuerungszentrale erhielten wir dann die Chance, den Chemikern über die Schulter zu gucken.
Unser Ausflug endete am Besucherzentrum, wo wir uns bedankten und abschließend ein Gruppenfoto aufnahmen. Der Tag war sehr informativ und erlebnisreich und wir hatten viele Einblicke in die Produktion des Konzerns.
