Allgemeine Berichte | 11.03.2015

Zum Symposium des Kasper Instituts kamen zahlreiche kirchliche Würdenträger nach Vallendar

Exzellenzen, Eminenzen und Magnifizenzen

Prof. Dr. Markus Schulze (re.) überreicht Kurt Kardinal Koch die Festschrift – in der Mitte Prof. Dr. George Augustin, Leiter des Walter-Kardinal-Kasper Instituts. AND

Vallendar. Seit acht Jahren veranstaltet das Walter Kardinal Kasper Institut ein Symposium – das ist ein wissenschaftlicher Kongress. Das Institut hat seinen Sitz in der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV). Nun waren zahlreiche hohe kirchliche Würdenträger und viele Wissenschaftler und Gäste in der Hochschule. Darunter Gerhard Kardinal Müller, Kurt Kardinal Koch, Rainer Maria Kardinal Woelki, Ratspräsident Dr. Gottfried Locher, Bischof Dr. Stephan Ackermann, Bischof Dr. Alois Schwarz, Bischof Markus Büchel, Erzbischof Nikola Eterovic, Bischof Dr. Felix Gmür.

Die Strahlkraft des Glaubens

Thema des Symposiums war: Die Strahlkraft des Glaubens. Die Frage nach der Identität und Relevanz des Glaubens sei eine bleibende Herausforderung für Theologie und Verkündigung, so die Veranstalter. In Referaten, Diskussionen und Gesprächen näherten sich die Symposiumsteilnehmer dem Thema an und setzten sich damit intensiv auseinander. In einem Festakt wurde der 65-jährige Geburtstag von Kurt Kardinal Koch gefeiert. Obwohl sein Geburtstag erst am 15. März ist, wurde die Gunst der Stunde genutzt, bei der Anwesenheit so vieler Ehrengäste, dem Geburtstag des Kardinals zu gedenken und ihm für die bisher geleistete Arbeit herzlichst zu danken und sie zu würdigen. Geburtstagsgratulationen finden selbstverständlich erst an dem eigentlichen Geburtstag statt. Bei dem Festakt sprachen Gruß- und Gratulationsworte Gerhard Kardinal Müller, Rom; Bischof Dr. Stephan Ackermann, Trier; Bischof Markus Büchel, St. Gallen; Bischof Dr. Felix Gmür, Basel, Ratspräsident Gottfried Locher, Bern. Kardinal Koch ist der Amtsnachfolger von Walter Kardinal Kasper und somit dem Walter Kardinal Kasper Institut und der PTHV sehr verbunden. In Rom ist er Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen. Aufgabe des Rates ist es, den Dialog und die Zusammenarbeit mit anderen Kirchen und Christlichen Weltgemeinschaften zu fördern. Die Laudatio, die Ehrenrede, hielt Prof. Dr. Helmut Hoping. Er attestierte Kurt Kardinal Koch eine hohe Leidenschaft für die wissenschaftliche Theologie. Kurt Koch sei ein authentischer Zeuge des christlichen Glaubens.

Zweibändige Festschrift

Kirche und Theologie brauchten seine besonnene Stimme. Koch sei bekannt für seine theologische Schlagfähigkeit in zahlreichen Gesprächen. Seine Bibliografie bringt es auf über 1.000 Schriften. Kardinal Koch ist Schweizer und war vor seinem Ruf zum Kardinal im Jahre 2010, Bischof von Basel. Das Walter Kardinal Kasper Institut ehrt den Kardinal mit der Herausgabe einer zweibändigen Festschrift mit dem Titel: "Freude an Gott". Diese stellte Prof. Dr. Markus Schulze vor und überreichte sie anschließend gemeinsam mit Prof. Dr. George Augustin, dem Leiter des Kasper-Instituts, dem Geehrten. Eine ganze Reihe von Autoren haben sich zu einem vielfältigen Dialog im Sinne des christlich katholischen Glaubens aufgemacht, so Prof. Schulze. Zum Abschluss des Festaktes sprach Kurt Kardinal Koch allen Beteiligten seinen allerherzlichsten Dank aus. Nach dem Festakt trafen sich die Symposiumsteilnehmer zu einem Pontifikalhochamt in der Hochschulkirche. AND

Exzellenzen, Eminenzen und Magnifizenzen

Exzellenzen, Eminenzen und Magnifizenzen

Exzellenzen, Eminenzen und Magnifizenzen

Prof. Dr. Markus Schulze (re.) überreicht Kurt Kardinal Koch die Festschrift – in der Mitte Prof. Dr. George Augustin, Leiter des Walter-Kardinal-Kasper Instituts. Fotos: AND

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