CDU-Gemeindeverband Vallendar
Fraktionsvize und Bürgermeisterkandidat finden in Urbar klare Worte
Fuchs: „Der richtige Weg kann nur Jörg Hilden heißen“
Vallendar. CDU-Bürgermeisterkandidat Jörg Hilden kann sich prominenter Unterstützung sicher sein: Schon zum zweiten Mal stand ihm im Rahmen seiner Wahlkampftour kein geringerer als Dr. Michael Fuchs, CDU-Fraktionsvize im Deutschen Bundestag, zur Seite - diesmal im gut besuchten Bürgerhaus Urbar. Moderator Reza Ahmari wertete das als Hinweis darauf, dass Fuchs nicht allein aus Parteiloyalität, sondern auch aus persönlicher Überzeugung vor Ort sei. Fuchs bestätigte diese Einschätzung und betonte, dass er Hilden als einen Politiker kennengelernt habe, der sich stets mit ganzem Herzen für die Sache engagiere. Nur mit Menschen, die sich so nachhaltig einsetzten, werde Deutschland auch in Zukunft ein prosperierendes Land bleiben. Aus diesem Grund unterstütze er Hilden gerne, und deshalb gelte letztlich auch für die Verbandsgemeinde Vallendar: „Der richtige Weg kann nur Jörg Hilden heißen.“
Aktuelle Entwicklungen
In seiner Rede ging Fuchs jedoch nicht nur auf die Kommunalpolitik ein, sondern kommentierte auch aktuelle Entwicklungen auf nationalem wie internationalem Parkett. So kritisierte er etwa die Rente mit 63, da diese weder der demographischen Entwicklung noch dem Ziel des Schuldenabbaus gerecht werde. Auch die Situation im Irak sprach Fuchs an: Deutschland können nicht tatenlos zusehen, wie ganze Völker regelrecht „abgeschlachtet“ würden. Die umstrittenen Waffenlieferungen zur Selbstverteidigung seien deshalb der richtige Schritt, um auf lange Sicht einen dauerhaften Frieden zu ermöglichen.
Friedensthematik
Die Friedensthematik fand auch in der Rede von Bürgermeisterkandidat Hilden ihren Widerhall. Deutlicher als alle Fernsehbilder, so Hilden, habe ihm die Evakuierung von Weitersburg sowie von Teilen Vallendars und Niederwerths noch einmal vor Augen geführt, dass man alles dafür tun müsse, um weitere Kriege zu verhindern. Dieses - und nur dieses - sei die Botschaft der geglückten Bombenentschärfung. Den Schock des Bombenfunds für den Wahlkampf instrumentalisieren zu wollen, so ließ Hilden durchblicken, empfinde er als unpassend. Aber nach 16 Jahren sei es ohnehin Zeit für einen Wechsel, und für diesen stehe er bereit. Dabei wolle er im Gegensatz zum aktuellen Amtsinhaber keine Augenwischerei betreiben und sich als vermeintlich unabhängiger Kandidat präsentieren. Er sei von der Christlich-Demokratischen Union Deutschlands nominiert worden und trete als deren Mitglied an. Er stehe zu seiner Partei, und dasselbe empfehle er auch anderen.
Drei Dinge im Mittelpunkt
Programmatisch, so führte Hilden aus, stünden für ihn drei Dinge im Mittelpunkt: die Konsolidierung der öffentlichen Haushalte, der Umbau der Verwaltung zu einem Dienstleistungszentrum sowie das Konzept einer Politik von unten nach oben, womit ein höheres Maß an Entscheidungsfreiheit für Stadt und Ortsgemeinden gemeint sei. Er sei strikt gegen eine Einheitsgemeinde und setze vielmehr darauf, die Gemeinden in ihrer Eigenart, Vielfalt und Schönheit zu erhalten. Im Hinblick auf Urbar bedeute dies unter anderem eine Stärkung des alten Ortskerns. Auch für die neue Urbarer Mitte müssten tragfähige Lösungen her, und die Verringerung des Bahnlärms sei ohnehin eine Pflichtaufgabe. Darüber hinaus wolle er als Verbandsbürgermeister dazu beitragen, die brüchig gewordene Identität der Gemeinde Urbar zu erhalten. „Ich möchte“, so verkündete Hilden unter großem Beifall, „junge und alte Einwohner, wieder zusammenführen, damit Urbar liebens- und lebenswert bleibt.“
Verkehrssituation Arenberger Straße
Im Mittelpunkt der abschließenden Diskussion stand die Verkehrssituation in der Arenberger Straße. Hier wurde deutlich, dass sich die Anwohner von der derzeitigen Verwaltungsspitze im Stich gelassen fühlen. Man habe den Verbandsbürgermeister kontaktiert und um Hilfe im Hinblick auf Lärm und Straßenschäden gebeten. Doch dieser fühle sich nicht zuständig und habe auf die Kreisverwaltung verwiesen, da die Arenberger Straße als Kreisstraße eingestuft sei. Hilden entgegnete, dass hier in der Tat die Kreisverwaltung zuständig, der aktuelle Verbandsbürgermeister aber Mitglied der Kreistagsfraktion der SPD Mayen-Koblenz sei und somit durchaus Handlungsmöglichkeiten besitze. Unkommentiert ließ Hilden den von Zuhörerseite erhobenen Vorwurf, dass die Verwaltung der Verbandsgemeinde Statistiken zur täglichen Verkehrsbelastung in der Arenberger Straße zurückhalte. Er zeigte jedoch Verständnis für die Betroffenheit der Anwohner und versprach, sich als Verbandsbürgermeister für ihre Anliegen einzusetzen.
Vorschau: Die nächste Wahlkampfveranstaltung von Jörg Hilden findet am Donnerstag, 4. September, um 19 Uhr, auf dem Wüstenhof statt. Gastredner wird Dr. Werner Langen, MdEP, sein. Pressemitteilung
des CDU-Gemeindeverbands
Vallendar
Dr. Michael Fuchs MdB und Jörg Hilden
