Allgemeine Berichte | 27.05.2015

Über Pfingsten fand ein Seminar der Pilgerzentrale Schönstatt statt

Frauen nach Trennung oder Scheidung auf dem Weg zu neuem Lebensglück

27 Teilnehmerinnen schafften es, gemeinsam neue Kraft und Mut für die Zukunft zu schöpfen

Die Teilnehmerinnen nutzten die Gelegenheit zum Austausch mit anderen Frauen.

Vallendar. Sind Frauen in Scheidungssituationen zum Unglücklichsein verurteilt? Gibt es Licht am Ende dieses dunklen Tunnels? Und wenn ja, welche Voraussetzungen hat es?

Insgesamt 27 Teilnehmerinnen befassten sich über Pfingsten mit diesen Fragen bei einem Seminar für Frauen nach Trennung oder Scheidung. Bei einigen von ihnen lag die Trennung erst wenige Monate zurück. Andere besuchen bereits seit Jahren Schönstatt, um an den angebotenen Veranstaltungen für FTS teilzunehmen.

Dass das Leben nach einer Trennung vom Lebenspartner weitergeht und ein genauso gutes oder vielleicht sogar erfüllteres Leben sein kann, konnte sich keine der Teilnehmerinnen vorstellen, als die Wunde noch frisch war. Die Angst, nie wieder glücklich zu werden, treibt vor allem diejenigen um, deren Leben gerade erst aus der Bahn geworfen wurde.

Wie Vertrauen in die eigene Fähigkeit, mit dieser schwierigen Lebenssituation umzugehen, wachsen kann und wie diese persönliche Krise zu einem Meilenstein im eigenen Leben wird, dazu hörten die Frauen Impulse. Sie suchten den Austausch und die Einzelarbeit, sie gingen einen meditativen Wanderweg und machten sich gegenseitig Mut, die Entscheidung zu einem neuen Glück in den täglichen Herausforderungen zu leben.

Die ersten Schritte wurden gemeinsam gegangen

Die Echos zum Abschluss des Seminars bestätigten, wie hilfreich die Treffen für Frauen in Trennungssituationen sind: „Mich anzunehmen und mich wertzuschätzen, das war für mich gesagt. Das Glück nicht von anderen abhängig machen und auf das kleine Glück schauen.“; „Ich bin zwar nicht dort, wo ich sein möchte. Trotzdem bin ich nicht mehr da, wo ich mal war. Ich bin in Bewegung. Was soll ich tun, um meine Lebensfelder zum Glück zu bringen?

Ich muss lernen, meine eigene Persönlichkeit zu entfalten - nicht mich stets an andere anzupassen. Ich möchte gerne ich selbst sein.“; „Ein Wort bleibt hängen: Eigenverantwortung. - Ich werde für mich Verantwortung übernehmen, das habe ich erkannt.“; „Vieles hat mich angesprochen. Ich habe bereits viel Zufriedenheit, aber wenn Auseinandersetzungen mit meinem Mann kommen, haut es mich wieder ganz nach unten. Vielleicht muss ich lernen, mich all den Existenzfragen zu stellen. Daran muss ich arbeiten. Ich danke sehr: das hier ist wie eine richtige Familie.“ Weitere Treffen sind zu finden unter: www.nach-trennung-scheidung.de oder www.wallfahrt-schoenstatt.de

Die Teilnehmerinnen nutzten die Gelegenheit zum Austausch mit anderen Frauen.
In großer Gruppe fanden gesellige und hilfreiche Gespräche statt.privat

In großer Gruppe fanden gesellige und hilfreiche Gespräche statt.Fotos: privat

Die Veranstaltung war gut besucht.

Die Veranstaltung war gut besucht.

Gemeinsam wurde ein meditativer Wanderweg bewältigt.

Gemeinsam wurde ein meditativer Wanderweg bewältigt.

Die Teilnehmerinnen nutzten die Gelegenheit zum Austausch mit anderen Frauen.

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