CDU Landtagsfraktion in Tallin und St. Petersburg
Gespräche in schwieriger Zeit
Region. Unter der Leitung ihrer Vorsitzenden, Julia Klöckner, war die CDU-Landtagsfraktion in Estland und Russland. Dabei führten die Abgeordneten Gespräche mit Vertretern von Politik, Wirtschaft, Kammern sowie Forschung und Lehre. Es ging insbesondere darum, die gerade in schwierigen Zeiten so wichtigen Gesprächsfäden zu halten und insbesondere die Wirtschaftsbeziehungen sowohl zu Estland als auch zum Raum St. Petersburg zu vertiefen. Für den örtlichen Wahlkreisabgeordneten Josef Dötsch war es wichtig für die deutsche Wirtschaft im Allgemeinen und die rheinland-pfälzische Wirtschaft im Besonderen: „Rheinland-Pfalz ist ein exportstarkes Land, viele unserer Betriebe sind dort aktiv. Sie brauchen stabile Handelsbeziehungen und Politiker, die ein Zeichen setzen, dass durch Besuche und Gespräche Vertrauen gehalten und aufgebaut wird, aber auch, um für die europäischen Werte Freiheit, Selbstbestimmung und Menschenrechte zu werben. Dazu wollten wir beitragen“, so Dötsch. Die Entwicklung im gesamten Baltikum bedeute große Chancen für den Außenhandel von Rheinland-Pfalz. Darüber hinaus sei Russland trotz der Belastungen durch die Ukraine-Krise ein wichtiger Handelspartner für die rheinland-pfälzische Wirtschaft. Sowohl in der estnischen Hauptstadt Tallin als auch in Petersburg wurden die Gespräche sehr positiv aufgenommen. So wurde dort als wichtiges Zeichen die Gesprächsbereitschaft in schwieriger Zeit begrüßt. Wie eng die Verflechtungen mit dem Partner auf wirtschaftlicher Ebene sind, konnte Dötsch in St. Petersburg erleben. Dr. Albrecht Bochow als Regionalbevollmächtigter der Auslandshandelskammer (AHK) im Nord-Westen Russlands hat sein Studium bei der WHU in Vallendar absolviert. Mit ihm sprach die Fraktion über die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Union und der Nordwestregion der Russischen Föderation am Beispiel der Stadt St. Petersburg.
Pressemitteilung, Büro
Josef Dötsch, MdL (CDU)
