St. Sebastianus Schützengesellschaft Urbar
Harmonisch und stimmungsvoll gefeiert
Urbar. Der Schützenfestsonntag startete mit strahlendem Sonnenschein und wolkenlosem Himmel ab 14 Uhr mit dem großen Schützenumzug durch den Ort mit den befreundeten Vereinen aus Niederwerth, Vallendar, Ehrenbreitstein, Pfaffendorf und Sayn sowie der Begleitung unserer Bürgermeisterin Karin Küsel und des Vorsitzenden des Vereinsrings, Timo Krämer.
Zu den Kommandos des Vorsitzenden Jürgen Grezla standen alle Schützen still. Mit den Klängen der Musikkapelle der Freiwilligen Feuerwehr Spay marschierten zuerst die Fahnen ein, gefolgt von den Urbarer Majestäten, die mit Freude zu den Klängen des Präsentiermarsches die Reihen der angetretenen Schützenkameraden aller befreundeten Vereine abschritten.
Und nun setzte sich der große Umzug entlang Urbars Straßen in Bewegung. Es ist schade, dass die Tradition des Schmückens der Häuser mit Fahnen seit Jahren rückläufig ist.
Umso mehr erfreute uns der Anblick eines Anwohners der oberen Arenberger Straße, der sich kurzerhand mangels Fahnenmast selbst fahnenschwenkend an die Straße stellte, und das bei immerhin 36 Grad.
Auf dem Schützenplatz angekommen, wurden alle Majestäten und Gäste von den Böllerschützen aus Kell in der Eifel mit Böllerschüssen begrüßt. Der Vorsitzende nutzte die Gelegenheit, die neuen Majestäten vorzustellen, allen voran Emma Pretz als erste Bambinikönigin der Gesellschaft, gefolgt von Lea Heuser als Schülerkönigin, deren Bruder Timo als Jungschützenkönig, Damenkönigin Barbara Hirsch sowie unser neues Königspaar Cilli und Joachim Weber.
Aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen hieß es dann schnell „Schützen wegtreten zum Bierfassen“. Im Verlauf des Nachmittags wurde vom Preis- und Geldadlerschießen reichlich Gebrauch gemacht, für die kleinsten Besucher sorgte die Wurfbude mit tollen Preisen, betrieben von unserer Schützenjugend, für Unterhaltung.
Unsere Schützenfreunde aus Vallendar gratulierten, mittlerweile auch schon traditionell, unsere Majestäten aufs Herzlichste und überbrachten Blumenschmuck und Präsente.
Schon wurde es Zeit für die obligatorische Königsrunde auf dem Plateau des Schützenplatzes. Diese bietet immer Gelegenheit, die Majestäten unserer befreundeten Vereine kennenzulernen und sorgt für kurzweilige Unterhaltung. Für reichlich Stimmung sorgte das mittlerweile über die Ortsgrenzen hinaus bekannte Platzkonzert der Kapelle der Freiwilligen Feuerwehr Spay, die auch in diesem Jahr wieder Zugaben spielen musste und zu Ehren aller Majestäten unter anderem mit ihrem Abschlusslied „Alte Kameraden“ endeten. Stehender Applaus war ihnen gewiss.
Für das leibliche Wohl war an beiden Tagen bestens gesorgt, und auch von dem reichhaltigen Kuchenbüffet wurde sonntags reichlich Gebrauch gemacht. Fazit: Wieder einmal schafften es die Urbarer Schützen, ein rundum gelungenes und erfolgreiches Schützenfest auf die Beine zu stellen und gleichzeitig harmonisch und stimmungsvoll zu feiern.
