Sparkasse Koblenz
Hilfe für den stillen Helden
Koblenzer Sparkasse spendete 5.000 Euro an die Andreas-Hahn-Stiftung
Vallendar. Stille Helden feiern selten geräuschvoll. Zweifellos zählt Alfred Hahn aus Vallendar zu diesen stillen Helden, den Stützen der Gesellschaft, die den großen Trubel um ihre Person eher meiden. Dabei ist das, was Alfred Hahn in der Vergangenheit getan hat und noch heute für andere Menschen bewegt, wirklich wert, bekannt gemacht zu werden. Nach dem tragischen Verlust seines 14-jährigen Sohnes Andreas durch einen Verkehrsunfall im Jahre 1996 ergriff Alfred Hahn die Initiative und gründete eine Stiftung, die sich seither um die Verbesserung der Situation jugendlicher Komapatienten bemüht. Dabei geht es vor allen Dingen darum, Hilfestellungen im Alltag der Betroffenen zu finanzieren und dort tätig anzupacken, wo es an Geld fehlt.
Eng mit der neurologischen Fachklinik Vallendar (BDH-Klinik) verbunden, förderte die Andreas-Hahn-Stiftung 1999 den Ausbau der Klinik mit 150.000 Euro. Sein großes Engagement für die Reha-Klinik sicherte die Finanzierung von dringend benötigten therapeutischen Geräten und Einrichtungsgegenständen sowie die Anschaffung eines Fahrzeugs. Stets geht es um die Hilfe junger Schädel-Hirn-Verletzter. Zu den weiteren Förderschwerpunkten zählen auch Jugendfreizeiten, die Finanzierung von Spezialrollstühlen und Fahrtkosten Betroffener. Weitere Infos zur Stiftung unter www.Andreas-Hahn-Stiftung.de.
Für seinen beispielhaften persönlichen Einsatz wurde Alfred Hahn im August letzten Jahres in Mainz mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Aber auch aus der heimischen Region kommt Unterstützung für die Stiftung - so übergaben kürzlich Mitarbeiter der Sparkasse Koblenz einen Scheck über 5.000 Euro für die gute Sache. Pressemitteilung
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