Marienschule Schönstatt
Hoch soll unsere Schule leben!
Schönstätter Marienschule feiert Schulgeburtstag in der Aula der Anbetungskirche
Vallendar-Schönstatt. Am 1. Oktober 2014 versammelten sich die Schülerinnen der Marienschule zusammen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern nach dem festlichen Gottesdienst in der Aula unterhalb der Anbetungskirche auf Berg Schönstatt.
Mit Liedern aus dem Musical „Die Traumschule“ umrahmten die Klassen 6c und 6d unter der Leitung von Jutta Jocks und Ulrike Normann-Bühler das Bühnenprogramm. Zu Beginn begrüßten sie die 116 neuen Fünftklässler und Frau Schmitt, eine junge neue Lehrerin.
Anne-Kathrein Mering führte durch das Programm. Sie bat zwei Schülerinnen der 5c, die - wie die Marienschule - am 1. Oktober Geburtstag haben, auf die Bühne und ließ sie ein Kästchen mit einer goldenen Münze öffnen. Anhand der Münze zeigten sie dann Gemeinsamkeiten zwischen dem Goldstück und der Schönstätter Marienschule:
„Die SMS ist uns wertvoll (wie ein Goldstück!), weil wir hier täglich zusammen leben, lernen, lachen und auch mal traurig sein dürfen.
- Auf die SMS sollten wir acht geben, wir sollten gut aufeinander achten und uns gegenseitig Achtung schenken, - denn jeder für sich genommen ist auch ein kleines Goldstück.
- Und: Unsere SMS hat zwei Seiten, so wie unsere Goldmünze zwei Seiten hat, die ganz unterschiedlich geprägt sind: Unsere SMS beherbergt nämlich unsere Realschule plus mit ganz eigener, dieses Schuljahr ganz neuer Prägung! , und sie beherbergt auf der anderen Seite unser Gymnasium mit auch ganz eigener Prägung. Das Schönste aber ist: erst beide Prägungen zusammen, also Gymnasium und Realschule plus zusammen, ergeben dieses wertvolle Goldstück mit der Aufschrift „Schönstätter Marienschule“.
An diesem Vormittag des Schulgeburtstages sah man dann auch einen Teil des Goldes der Marienschule glänzen, z.B. die „goldigen“ Jüngsten - die Klassen 5c,d,e,f g -, die mit ihrem Fünferlied, dirigiert von Inshad Maasri, erfreuten.
Danach standen Schwester Elvira und drei Fünftklässlerinnen der Realschule plus auf der Bühne. Sie stellten das neue Konzept eines ruhig-konzentrierten Schultagbeginns am Beispiel der „Plus-Stunde“ vor.
„Auf das Gold, das jetzt folgt, sind wir besonders stolz“, so kündigte Anne-Kathrein Mering den Beitrag der Burundi-AG an. Seit vielen Jahren sorgt diese AG unter der Leitung von Klaus Ullenbruch mit vielen guten und fantasievollen Aktionen dafür, dass unsere Partnerschule in Burundi mit Lebensnotwendigem unterstützt wird.
Louisa Kaulartz aus der 11. Klasse berichtete von den jüngsten Aktionen der Burundi-AG. Sie erzählte auch vom Ehrenpreis, den die Schülerinnen von der Stiftung „Filippas Engel“ erhalten haben. Die Preisverleihung war am 27.09.2014 auf Schloss Sayn.
Luisa Topler und Hannah Dierdorf, zwei Goldstücke aus der 9d, sangen und spielten „Say something…“. Das Lied handelt von den Schwierigkeiten, die es im menschlichen Miteinander manchmal gibt, wenn wir sprachlos sind oder uns nicht richtig verständlich machen können, dass wir einander doch eigentlich lieben.
Die Schülersprecherinnen, selbst ein wertvoller Teil der doppelt geprägten „SMS-Münze“, hatten die Augen offen gehalten, um aufzuspüren, wo sich unter den Schülerinnen besonderer „Gold-Glanz“ gezeigt hat. Auf der Leinwand und im Publikum sah man viele Schülerinnen, die im vergangenen Schuljahr etwas Ehrenswertes geleistet haben. Die Schulgemeinschaft würdigte ihr Engagement mit Anerkennung und Applaus.
Dann war es an der Zeit, den Schülersprecherinnen selbst Dankeschön zu sagen. Am Ende ihrer Amtszeit würdigten Martina Wagener und Laura Becker ihren Einsatz.
Die Feierstunde in der Aula klang aus mit dem schwungvollen Lied „Hoch soll unsere Schule leben!“, das wiederum die „Goldkehlchen“ aus der 6c und 6d darboten.
Am Ende der traditionellen Feier des Schulgeburtstages durfte der übliche Schokokuss nicht fehlen.
Nach dem nebeligen Morgen strahlte die Sonne vom tiefblauen Himmel und lud ein, im Herzen den Schulgeburtstag im goldenen Oktober weiterzufeiern.
Fotos: privat
