Ausräumaktion der Urbarer Pfarrkirche
Ja, wir schaffen das!
Urbar. Seit der Profanierung der Kirche St. Peter und Paul Urbar im Juni 2014 ist viel passiert: Bereits im Juli fand die erste, zweitägige Ausräumaktion statt, wobei viele freiwillige Helfer zwei große Container füllten und viele wertvolle Dinge und Andenken sicherten. Inzwischen sind auch die Orgel und die Kirchenbänke verkauft. Da in der Kirche und im Pfarrheim aber immer noch unzählige Sachen lagerten, war es nun Zeit für eine zweite Ausräumaktion.
Rund 30 freiwillige Helfer fanden sich am Samstag in der Kirche ein. Mit vollem Körpereinsatz gingen die Freiwilligen ans Werk. So wurde zum Beispiel das große Kreuz über dem Altar abgehängt, die Lampen demontiert, die Sakristei und die Werktagskapelle ausgeräumt, Pfarrheim und Küche geleert.
Alle Gegenstände, die irgendwann einmal Einzug in die neue Kapelle finden sollen, wurden abtransportiert und bei Familie Krämer in der Hauptstraße und Frau Kohl in der Friedrich-Ebert-Straße zwischengelagert. Dort bleiben sie, bis die „Neue Mitte“ fertiggestellt ist. Gegen Mittag gab es eine Stärkung in Form von Fleischwurst, Brötchen und Getränken, die Pater Kiefer spendierte. Und wo war das Büffet aufgebaut? Auf dem profanen Altar. So war es ein ganz neues Erlebnis, um den ehemaligen Altar herumzustehen, Erinnerungen auszutauschen und dabei ein Fleischwurstbrötchen zu essen. Viel Zeit zum Ausruhen war allerdings nicht, und so ging es gleich nach dieser kleinen Stärkung wieder an die Arbeit. Es wurde weiter gehämmert, gesägt und geschleppt. Dank der guten und harmonischen Stimmung war es auch kein Problem, die Helfer immer wieder aufs Neue zu motivieren. Nach rund siebeneinhalb Stunden Arbeit war das Ergebnis dieser Aktion sichtbar: Die Kirche, die Sakristei und das Pfarrheim waren so gut wie leer und zwei bereitgestellte Container randvoll. Sicher war diese Aktion nicht die letzte, aber sie war ein großer Schritt in Richtung Rückbau des profanen Kirchengebäudes. Ein ganz großes Dankeschön galt allen freiwilligen Helfern aus Verwaltungsrat, Pfarrgemeinderat, Seelsorgerteam und der Gemeinde, ohne die ein solches Resultat nicht möglich gewesen wäre.
