Los Desperados Vallendar
Jubiläumsfahrt nach Portugal
33 Jahre Kameradschaft wurden in Silves zehn Tage lang gebührend gefeiert
Vallendar/Silves. Die Desperados Vallendar trafen sich kürzlich am Bahnhof Vallendar zum Start ihrer zehntägigen Jubiläumstour - 33 Jahre Kamerad- und Freundschaft - nach Portugal. Zu unserem Bedauern konnten zwei Freunde - Walter Becker und Gerd Peste - aus gesundheitlichen Gründen die Tour nicht mitfahren.
Per Zug ging es zum Flughafen Köln-Bonn, unser Flieger landete pünktlich in Faro. Der Leihwagen Mercedes Vito stand bereit, unser Fahrer/Reiseleiter und Präsident Dieter Zöller fand ohne Umwege die gebuchte Villa Luz bei Silves/Algarve. Unsere Erwartungen wurden mehr als erfüllt.
Es waren tatsächlich 500 Quadratmeter Wohnfläche, neun Doppelzimmer, sechs Bäder, drei Küchen, ein großes Esszimmer für 20 Personen, eingroßes Wohnzimmer, ein Billard-Raum, drei große Terrassen, eine davon mit Panoramablick auf Hinterland und Meer, ein eigener Pool 12x6 m, eine überdachte BBQ-Grill-Zone sowie 2000 Quadratmeter mit Rasen, Palmen und Olivenbäumen. Hier hatte unser Pool-Manager Peter Goeth jede Menge Arbeit. Alle Desperados bekamen ein Doppelzimmer zum Alleinbewohnen, keiner musste ins Gefängnis.
Einkaufsteam Frühstück: Fan Goeth und Molly Hoffmann starteten jeden Tag um 8.15 Uhr nach Silves; Küchenteam: Robert, Lutz, Goldi und Paul, Senioren Öli und Insu waren dienstbefreit, Koch und Reiseleiter Paul. Somit hatten alle ihre Aufgaben. Pünktlich um 9 Uhr wurde ausgiebig gefrühstückt - heißer, geschmackvoller Kaffee von Roberto, als einziger verlangte Öli Salz für seinen Kaffee, frisches Brot, Brötchen, Serrano-Schinken, gekochter Schinken, Salami, Käse, Gurken, Marmelade, Frischkäse, gekochte Eier (Lutz), Rühreier mit Bacon (Paul). Jeden zweiten Tag war Kultur angesagt: „Cabo de sào Vicente“, dem heiligen Cap, südwestlichster Punkt Europas, hier wurde die „Letzte Bratwurst vor Amerika“ mit Zertifikat gegessen. Auch das Zertifikat machte die Wurst nicht besser.
Nach Ponta Sagres besichtigten wir Lagos, hier testete Paul mit dem Vito die Breite der Altstadtgässchen. Abendessen war in Silves. Faro hat eine beschauliche, kleine von Mauern umgebene Altstadt, hier fanden wir ein gutes Restaurant, zum bekannten Sardinen-Essen fuhren wir in die ehemaligen Markthallen nach Portimào, auch der in Portugal beliebte „Stockfisch“ wurde probiert. Albufeira überzeugte uns mit der Lage,
Gastronomie und „Nachtleben“
Von der Marina aus unternahmen wir eine Piratenfahrt mit einem Dreimaster entlang der wunderschönen Küste. Der Ort Silves nahe unserer Villa ist sehenswert mitsamt der Kathedrale aus dem 13. Jahrhundert. Unser Abschlussessen fand ganz in der Nähe in einem Sterne-Restaurant statt, so was von geschmacklich gut und noch bezahlbar. In unserer Grillstation wurden Doraden, Pinchos und Grillfleisch mit feurigen Soßen sowie Folienkartoffeln mit Knoblauch-Soße, Salat und Weißbrot vom Präsidenten Paul-Dieter hervorragend zubereitet. Unser Schatzmeister Molly-Dieter hatte stets den Kühlschrank ausreichend und gut sortiert gefüllt. Die Zehntagetour der „Männerwirtschaft“ ging schnell vorbei, wir verstanden uns alle untereinander sehr gut, natürlich wurde auch „gehetzt“ und „gefrotzelt“.
Nun hieß es Abschied nehmen von Sonne, Meer und 28 Grad, Koffer auf, Sonne rein und schnell nach Hause.
