Allgemeine Berichte | 04.11.2019

St. Sebastianus Schützengesellschaft Urbar 1924 e.V.

Kreiskönigsschießen stand unter dem Motto „Oktoberfest“

Vereinsmitglieder hatten diesmal wenig Glück und landeten auf den hinteren Plätzen

Auch wenn unser König dieses Jahr bei den Ergebnissen nicht im vorderen Feld lag, war die Stimmung prächtig und es wurde bis weit nach Mitternacht ausgelassen gefeiert.Foto: privat

Urbar. Unter allen Majestäten des Schützenkreises 111 Koblenz wird einmal im Jahr die jeweilige Kreismajestät ermittelt. Hierbei werden 20 Schuss Luftgewehr in einem Zeitrahmen von 30 Minuten geschossen, gewertet wird der beste Teiler. Zum besseren Verständnis für alle Nichtschützen: Je zentrierter der Schütze den Mittelpunkt der Scheibe trifft, desto besser ist der Teiler. Als Verein mit dem noch amtierenden Kreiskönig Joachim Weber richteten wir Urbarer Schützen dieses Jahr das Kreiskönigsschießen aus – unter dem Motto „Oktoberfest“, um den etwas angestaubten Veranstaltungen der vergangenen Jahre neuen Schwung zu geben. Wie gewohnt hatten wir die Veranstaltung bis ins kleinste Detail vorbereitet, sodass der Kreisvorsitzende Gerd Kliebisch (SG Horchheim) gegen 18 Uhr insgesamt acht Vereine aus dem Kreis mit ihren Majestäten und Gästen begrüßen konnte. Unser Vorsitzender Jürgen Grezla als Hausherr bedankte sich im Anschluss für das zahlreiche Erscheinen und richtete einen besonderen Gruß an unsere Schützenfreunde der schönen Insel Niederwerth, die mit einer kleinen Abordnung ebenfalls unserer Einladung gefolgt waren und sich auf einen schönen Abend im Oktoberfest-Ambiente freuten. Danach übernahmen Kreissportleiter Uli Jentzsch und sein Team wieder das Zepter und sorgten für den sportlichen Ablauf, wie in jedem Jahr. Kurz darauf ging es auch schon los, wie immer mit den Jungschützen. Diese müssen bei diesem Wettkampf Freihand schießen, und deshalb hatte unser Jungschützenkönig Benjamin Schwickert die vergangenen Wochen auch eifrig trainiert – er hatte nämlich bis dato so gut wie nie Freihand geschossen. Für Damenkönigin Erika Kowalke und König Fred Pretz ist das Luftgewehrschießen kein Neuland, allerdings hatten diese beiden den Vorteil, aufgelegt schießen zu dürfen. Auch hier wurden im Vorfeld einige Stunden zur Vorbereitung auf dem Schießstand verbracht. Alle drei waren natürlich mächtig aufgeregt und das Herz schlug ihnen während des Schießens bis zum Hals. Nun folgte das Warten auf die Siegerehrung, doch Alleinunterhalter „Faxe“ sorgte für Abwechslung und Stimmung auf der Tanzfläche und im Saal. Auch für das leibliche Wohl hatten wir bestens gesorgt, bei Brezeln mit Gerupftem, Haxe und Hausmacher Speckkartoffelsalat war für jeden etwas dabei. Gegen 21 Uhr wurden dann zuerst die noch amtierenden Kreismajestäten, unter ihnen auch unser Schützenbruder Joachim Weber als Kreiskönig, verabschiedet, und nun wurde es richtig spannend.

Undankbarer vierter Platz

Begonnen wurde wie üblich mit den Jungschützen. Derer waren vier am Start.

Hier belegte unser Jungschützenkönig Benjamin den etwas undankbaren vierten und damit letzten Platz, aber getreu dem Motto „Dabei sein ist alles, allein der olympische Gedanke zählt!“ freuten wir uns dennoch für ihn. Und dies sollte nicht das einzige Mal sein. Kreisjungschützenkönigin wurde Carla Schmidt von der SSG Asterstein mit einem 29,7er Teiler. Nun folgten die Damenköniginnen. Hier starteten noch fünf weitere Teilnehmerinnen zusammen mit unserer Erika. Und auch hier wurde Urbar zuerst benannt, als Fünft- und damit ebenfalls Letztplatzierte durfte sie als Erste ihre Urkunde empfangen. Kreisdamenkönigin wurde Martha Maxeiner von der SG Horchheim mit einem super Teiler von 14,0.

Urbarer Majestäten trugen es mit Humor

Bis jetzt zweimal letzter Platz, nun waren wir gespannt, ob unser König Fred Pretz diese Serie fortführt oder unterbricht. Und er hat sie unterbrochen, denn er wurde nicht Letzter, sondern Vorletzter.

Doch alle drei Urbarer Majestäten zusammen mit uns Schützen trugen es mit Humor, für einen guten Treffer ist halt auch immer ein Quäntchen Glück dabei. Unter allen sieben Vereinskönigen hatte Heinrich Schneider von der SSG Asterstein dieses Glück, mit einem Teiler von 27,2 nahm er stolz, aber auch sichtbar erleichtert, die Kreiskette in Empfang. Glück für Alle hieß es dann später bei der anstehenden Verlosung, zahlreiche Präsentkörbe und herbstliche Wohnaccessoires fanden glückliche und zufriedene Gewinner. Bis weit nach Mitternacht wurde noch viel getanzt und weitergefeiert, und unser Fazit lautet: Eine rundum gelungene Veranstaltung, zu der viele helfende Hände unserer Vereinsmitglieder beigetragen haben. Ein großes Dankeschön seitens des Vorstandes an alle Helfer vor, während und nach dem Kreiskönigsschießen.

St. Sebastianus Schützen-

gesellschaft Urbar 1924 e.V.

Auch wenn unser König dieses Jahr bei den Ergebnissen nicht im vorderen Feld lag, war die Stimmung prächtig und es wurde bis weit nach Mitternacht ausgelassen gefeiert.Foto: privat

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