Allgemeine Berichte | 27.01.2015

Karnevalsverein 1948 Niederwerth e.V.

„Mir were nimmi goot“

Niederwerther Karneval - Mitten im Paradies!

„Mir were nimmi goot“

Niederwerth. „Ja wir leben schon eine Ewigkeit mitten im Paradies ...“ mit diesem Hit von Helene Fischer, stimmt der Präsident des KVN, Thomas Stein, gleich zu Beginn des Programms, den ausverkauften Saal der Niederwerther Rheinschanz auf das diesjährige Sitzungsmotto ein. Auch der Einzug der Niederwerther Nachedeijer, unter der Führung ihres Tambourmajors Volker Teschke, zusammen mit dem Elferrat des KVN, lässt sofort den karnevalistischen Funken überspringen und das närrische Publikum singt und klatscht begeistert mit.

Ein Hauch von Zirkusluft zieht nun in die Manege der Rheinschanz ein und acht bezaubernde Clowns des Zirkus Renz verzaubern das staunende Publikum. Mara Frank, Anne Klöckner, Sophie Faber, Lara Hilden, Noemi Langenfeld-Gans, Lena Faber, Celina Dott und Juliane Klöckner werden auch in diesem Jahr wieder von ihren Dompteuren Katharina und Hannah Stein hervorragend in Szene gesetzt.

Mit sehr viel Charme und wunderschönen Kostümen erobert der Nachwuchs des KVN die Herzen des närrischen Publikums und verlässt die Manege natürlich nicht, ohne eine Zugabe zum Besten zu geben.

Der „Kleine Mann von der Straße“

Doch nun wird es Zeit für den ersten Vortrag des Abends und Jörg Hilden betritt als der „Kleine Mann von der Straße“, die Bütt. Gekonnt und mit einem Schuss Selbstironie begeistert er die Zuschauer und erklärt ausführlich, wie das neue Event „Rock im Rhein“ für Furore sorgen wird. Außerdem klärt er das Publikum darüber auf, dass die Verantwortlichen für den Bau der neuen Stadthalle in Vallendar noch auf die Baufirma des Berliner Flughafens warten und deshalb noch nicht mit den Bauarbeiten begonnen werden konnte. Meisterhaft, in Wort und Gesang, fesselt er die Zuschauer, die diesen Vortrag der Spitzenklasse mit donnerndem Applaus belohnen.

„Bierschte in der Auduwaschstroß“

Doch nun folgt eine „runde“ und „saubere“ Sache, denn zwei Waschbürsten, alias Alexander Portugall und Stefan Maxeiner, kreisen singend über die Bühne der Rheinschanz. Wie man einen Porsche in einer Waschstraße malträtieren kann, bieten sie als „Bierschte in der Auduwaschstroß“ gekonnt und urkomisch dar und auch sie ernten natürlich für diesen tollen Song donnernden Applaus.

Sächsischer Polizist sucht einen gewissen Erwin

Der sächsische Polizist Andy Leps markiert, an diesem stimmungsvollen Abend, alle Falschparker mit einem eingeritzten Kreuz auf dem Dach und sucht im Publikum nach einem gewissen Erwin. Mit roter Nase und urigem, echtem sächsischen Humor, verhaftet er alle, die angeblich „bescheuert“ aussehen, obwohl er selbst nicht mal das Wort „Gymnasium“ schreiben kann.

Die Werther Schängelsänger

Das Publikum quittiert diese wundervoll komische Amtshandlung begeistert mit Applaus, bevor nun die Hauptattraktion vom neuen Event „Rock im Rhein“ die Bühne zum Beben bringt. Die Werther Schängelsänger Toni Peter Pütz, Jörg Hilden, Karl Josef Zerlett, Rolf Rockenbach, Lothar Klöckner, Werner Kreuter und neu und im ersten Lehrjahr dabei, wofür er quasi das Mischpult gegen ein Mikrophon getauscht hat, Harald Stein. Begleitet werden die Poptitanen am Keyboard von Gerd Zibuschka und mit Hits wie „Werther Junge bütze gut“ oder „So ein Tag, so schön wie heute“ bringen sie den gesamten Saal zum Schunkeln und Mitsingen. Mit der Zugabe „Was kann´s im Leben Schöneres geben“ verabschieden sie sich und zwei junge Männer, die glauben, die Pubertät bereits hinter sich zu haben, betreten die Bühne um kräftig über ihre Eltern herzuziehen.

„Die Bekloppten sterben einfach nicht aus!“

Frei nach dem Motto „Die Bekloppten sterben einfach nicht aus!“ lassen sie die begeisterten Zuhörer wissen, dass sie beide mit ihrer Freundin Schluss gemacht haben und dass man zum Knutschen besser eine Taschenlampe mitnimmt, damit man sieht, was man da gerade in Arbeit hat. Rotzfrech und in Mimik und Humor echt schon meisterhaft, massieren Leon Hause und Michel Stein die Lachmuskeln der Sitzungsbesucher und gehen natürlich mit donnerndem Applaus von der Bühne.

Niederwerther Funken begeistern mit Gardetanz

Der folgende Auftritt lässt besonders die Herzen aller Männer im Saal höher schlagen, denn die Niederwerther Funken begeistern mit einem wunderschönen Gardetanz. Janina Karbaum, Laura Klöckner, Natalie Gerstacker, Eva Kellner, Ann-Katrin Stein, Valerie Portugall mit Doppel „L“, Lisa David, Leonie Klöckner, die leider kurz vor den Sitzungen verletzungsbedingt ausgefallen ist, und Dorothee Ohlig mit Doppel „E“ verzaubern das begeisterte Publikum. Auch im zweiten Teil der Sitzung werden die jungen Damen ihr Können noch einmal mit einem wundervollen Showtanz unter Beweis stellen.

„Markkliesjenssüppche“

Beide tollen Tänze wurden von Renate Münz, Csilla Volkert und Verena Mettler einstudiert und das Publikum belohnt die Crazy Ladies und ihre Trainerinnen mit tosendem Applaus, bevor nun ein Koch die Bütt betritt und mächtig seine Kelle schwingt, um ein „Markkliesjenssüppche“ zu kredenzen. Doch hierzu mehr in der nächsten Ausgabe, wenn es wieder heißt ...

Niederwerther Karneval - Mitten im Paradies!

Die Niederwerther Nachedeijer!Foto: Kai-Uwe Kopp

Andy Leps als sächsischer Polizist!Foto: Winfried Scholz

Stefan Maxeiner und Alex Portugall als „Bierschte“!Foto: Winfried Scholz

Leon Hause und Michel Stein wettern über ihre Eltern!

Foto: Winfried Scholz

„Mir were nimmi goot“
„Mir were nimmi goot“

„Mir were nimmi goot“

„Mir were nimmi goot“

Der Nachwuchs des KVN mit dem Zirkus Renz!Foto: Kai-Uwe Kopp

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