Allgemeine Berichte | 10.06.2014

Bikerwallfahrt der Militärseelsorge Köln- Wahn

Motorengeräusch und Benzingeruch

10-jähriges Jubiläum in der Pilgerzentrale Schönstatt

Motorengeräusch und Benzingeruch

Schönstatt. Schon einige Wochen sind die bike-losen Tage vorbei. Was die einen fasziniert, schreckt die anderen ab. Verantwortung auf der Straße ist gefragt. Wer Biker näher kennenlernt, entdeckt vielfach etwas, was auf Anhieb vielleicht so nicht wahrzunehmen ist: Biker sind solidarisch. Sie haben Gemeinschaftssinn.

In Schönstatt ist seit zehn Jahren eine Verbundenheit mit den Bikern gewachsen. So freute sich das ganze Wallfahrtsteam auf dieses außergewöhnliche Ereignis im 100-Jahr-Jubiläum Schönstatts: 290 Soldaten und Soldatinnen sowie Bedienstete der Luftwaffenkaserne Köln-Wahn hatten sich für den 5. Juni angesagt. An diesem Morgen fuhren sie der Sonne entgegen. 25 Bikergruppen und jede der Gruppen auf ihrer speziellen Route: Freiheit, die ich meine. Innerhalb von 30 Minuten rollten alle Bikergruppen in Schönstatt an. So gut sich die Fahrt angefühlt hatte, so gut war auch das Ankommen. Mit Fahnen und fröhlichem Lachen wurden die Biker begrüßt. Nun war Zeit: für ein gutes Mittagessen, für Gespräche oder einfach dafür, in der Sonne zu liegen und auszuruhen. „Ein Traum geht heute in Erfüllung“, deutete Schw. M. Anne-Meike diese Wallfahrt. Die Schönstattschwestern hätten auf den Augenblick gewartet, dass sich das Tal mit Motorengeräusch und Benzingeruch, aber vor allem mit Maschinen und mit ihnen, den Bikern, erfülle. Sie erzählte von den Anfängen der Schönstattbewegung vor 100 Jahren, unter schwersten Bedingungen. Der 1. Weltkrieg habe die Jungen, die im Studienheim der Pallottiner waren, von der Schulbank an die Front geholt. Dort überzeugten sie durch Kameradschaft und selbstlosem Dienst. Sie lebten ein Gegenprogramm zu Hass und Gewalt. Ihre Herzen hatten Feuer gefangen für Gerechtigkeit, Liebe und Friede. Das Feuer der Begeisterung für Gott und für Maria sprang auf andere über. Aus dem kleinen Anfang wurde eine weltweite Bewegung, die in diesem Jahr ihr 100-Jahr-Jubiläum feiert. Eindrücklich war dann noch einmal die Erfüllung des Traumes von knatterndem Motorengeräusch und Benzingeruch. Acht Biker fuhren mit ihren Maschinen in die Pilgerkirche ein. Ein markantes Zeichen dafür, dass die Biker an diesem Tag Gott aufsteigen lassen und Gottes Segen für ihre Touren erbitten wollten. Dass Motorradfahren und alltägliches Leben nur mit Vertrauen auf diesen guten Gott geht, legte Militärpfarrer Engel auf eindrucksstarke Weise dar. Er lud die Biker ein, ihr Vertrauen auf Gott zu setzen. Mit dem priesterlichen Segen schloss der Gottesdienst. Johannes Bresa, dem Hauptorganisator dieser Wallfahrt, und allen Mitwirkenden wurde von Herzen gedankt. Eine Christopherus-Plakette für das Motorrad war das bleibende Andenken an diese 12. Wallfahrt der katholischen Militärseelsorge. Wallfahrtsteam und Besucher zeigten sich beeindruckt von der guten Organisation, der Disziplin, aber vor allem von der echten Freude und Dankbarkeit, die die Soldaten und Soldatinnen ausstrahlten. Bleibt nur zu hoffen, dass keiner von ihnen bei der Heimfahrt eine „Bodenprobe“ nehmen musste und dass es sich herumspricht: (Nicht nur) für Biker ist Schönstatt einen Abstecher wert.

In der Pilgerkirche - Bitte um Gottes Segen.

Die Biker erreichen Schönstatt. Fotos: privat

Die Pilgerarena füllt sich mit Bikern und Motorrädern.

Auch in der Pilgerkirche haben die Maschinen und vor allem die Biker ihren Platz.

Motorengeräusch und Benzingeruch
Motorengeräusch und Benzingeruch

Motorengeräusch und Benzingeruch

Motorengeräusch und Benzingeruch

Die Biker füllen die Pilgerarena

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