Konstituierende Sitzung der AG Migration und Vielfalt Rheinland-Pfalz
Neuer Landesvorstand konstituierte sich
AG setzt sich für Teilnahme aller Menschen in allen Bereichen der Gesellschaft unabhängig von ihrer Herkunft ein
Koblenz. Seit dem vergangenen Jahr gibt es eine neue SPD-Arbeitsgemeinschaft: die AG Migration und Vielfalt - die AG Migration und Vielfalt trägt der interkulturellen Öffnung der Partei Rechnung und setzt sich für die Teilnahme aller Menschen, ob mit oder ohne Migrationshintergrund, in allen Bereichen der Gesellschaft ein. Der neu gewählte AG-Landesvorstand Rheinland-Pfalz traf sich kürzlich in Koblenz zu seiner konstituierenden Sitzung. Als erste Amtshandlung wurden Dieter Klöckner, MdL, Landesbeauftragter Miguel Vicente und die stellvertretende AG-Bundesvorsitzende Hayat Erten als kooptierte Mitglieder einstimmig in den Vorstand gewählt. Der AG-Landesvorsitzende Prof. Dr. Ziya Akcetin hob die Bedeutung der neuen SPD-Arbeitsgemeinschaft für die Integration auf allen politischen Ebenen hervor. In der nächsten Sitzung sollen Kernthemen für die zukünftige Arbeit beschlossen werden. Mit gleich fünf Personen ist die Region Koblenz sehr gut in dem 14-köpfigen Landesvorstand vertreten:
Der Vorsitzende Prof. Dr. med. Dr. med. hc. Ziya Akcetin ist apl. Professor für Urologie an der Universität Erlangen-Nürnberg und Ehrendoktor der Universität Yeniyüzil Istanbul. Der 50-jährige Chefarzt der Klinik für Urologie und Kinderurologie am katholischen Klinikum Koblenz-Montabaur ist verheiratet und Vater von zwei Töchtern. Der SPD gehört er seit 1990 an. Des Weiteren gehört dem Landesvorstand die 38-jährige Natalja Kreuter an. Sie ist in Deutschland geboren, wuchs aber in Moskau auf. Dort absolvierte sie ihr erstes Masterstudium der (Chemie-)Ingenieurswissenschaften. In Deutschland hat sie zudem ein MBA-Studium abgeschlossen. Die gebürtige Russin wohnt seit 2001 in Niederwerth. Sie gehört dem Vorstand des SPD-Ortsvereins Vallendar an und engagiert sich zudem in ihrer freien Zeit leidenschaftlich für das Thema Integration und Bildung. Sie möchte grenzübergreifend den Gemeinsinn fördern. Sie wurde auf der Landeskonferenz in Mainz auch als Delegierte für den Bundesausschuss gewählt.
Natalia Reimer-Gutsch kam mit zwölf Jahren als Russlanddeutsche nach Rheinland-Pfalz. Sie wurde in Alma-Ata (heute Almaty) in Kasachstan geboren. In Andernach machte sie ihr Abitur und studierte anschließend Rechtswissenschaften in Bonn. Die 33-jährige Juristin arbeitet heute als selbstständige Rechtsanwältin in Koblenz und Mendig. Sie möchte sich gerne für einen Austausch zwischen Menschen, unabhängig von Herkunft und Migrationshintergrund sowie eine erfolgreiche Integration der Migranten durch Bildung und Sprache einsetzen. Fatma Sönmez ist 31 Jahre alt und Tochter türkischer Einwanderer. Sie ist Dialogbeauftragte der DITIB-Moscheegemeinde in Bendorf und setzt sich in besonderer Weise für die Integration von Kindern und Jugendlichen ein. Aufgrund ihres Engagements hat das Land Rheinland-Pfalz schon verschiedene Auszeichnungen an die Moscheegemeinde vergeben. Fatma Sönmez hat einen Sohn und studiert derzeit Rechtswissenschaften in Mainz.
Der Landtagsabgeordnete Dieter Klöckner engagiert sich seit Jahrzehnten in der Integrationsarbeit. Er war Vorsitzender der Enquete-Kommission für Migration und Integration des Landtags Rheinland-Pfalz. Der 65-Jährige ist verheiratet und Vater von zwei erwachsenen Töchtern. Neben der Integrationsarbeit gilt sein Interesse der Europa- und Entwicklungspolitik. Er gehört seit 2001 dem Landtag Rheinland-Pfalz an.
Pressemitteilung
Dieter Klöckner, MdL
