Vallendarer Theaterkreis „Die fröhlichen Geister“
Neues Stück stellte besondere Anforderungen
Vallendar. „Es ist geschafft.“: Dieser erlösende Spruch ist üblicherweise aus dem Mund der Mitglieder des Vallendarer Theaterkreises „Die fröhlichen Geister“ nach einer Premiere zu hören.
In diesem Herbst ist dieser Spruch schon früher angebracht. Haben sich doch die Geister für ein Theaterstück entschieden, das bereits im Vorfeld besondere Anforderungen an die Regie, das Bühnenbild und die Besetzung stellte, ehe sie mit den Proben überhaupt beginnen konnten. Und die Geister haben es geschafft.
So haben sie zur Inszenierung ihres neuen Herbststückes „Floh im Ohr“ anstelle der bisher üblichen Eigenregie den vom Koblenzer Stadttheater sowie von nationalen und internationalen Engagements bekannten Manfred Molitorisz gewinnen können, der das Stück bereits mehrfach gespielt und inszeniert hat. Auch das Problem zweier Bühnenbilder hat Akteur und Bühnenbauer Hannes Schlich mit fantasievoller Kreativität gelöst.
Und schließlich war da noch das Problem der schauspielerischen Besetzung. Für fünf Frauen- und neun Männerrollen waren passende Schauspieler zu finden. Dafür reichte selbst der reichhaltige Schauspielerfundus der Geister unter Abrechnung der zeitlich Verhinderten nicht aus. Aber wo ein „Geist“ ist, findet sich auch ein Ausweg. Zwei stadtbekannte Akteure mit gewisser Bühnenerfahrung konnten zusätzlich gewonnen werden.
Nach Lösung all dieser Probleme konnten endlich die Proben beginnen. Das aufwendige Stück erfordert mindestens drei Proben pro Woche, um am Freitag, 14. November, Premiere feiern zu können. Und dann können nochmals alle erlöst sagen: „Es ist geschafft.“
