Programm richtet sich an berufserfahrenes Pflegepersonal
PTHV startet den neuen Bachelorstudiengang „Pflegeexpertise“
„Tag der offenen Tür“ findet am 30. April statt
Vallendar. Die Pflegewissenschaftliche Fakultät der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Vallendar (PTHV) will mit einem neuen universitären Studienangebot einen spürbaren Beitrag zur Verbesserung der pflegerischen Versorgung leisten. Zum kommenden Wintersemester startet deshalb der Bachelorstudiengang „Pflegeexpertise“ mit dem Ziel, berufserfahrenes Pflegefachpersonal akademisch weiterzubilden. Mit dem Studienabschluss wird der international anerkannte Grad eines „Bachelor of Science“ verliehen. Voraussetzung zur Aufnahme ins Studium ist eine erfolgreich abgeschlossene, dreijährige Pflegeausbildung sowie das Abitur oder zwei Jahre Berufserfahrung.
Professor Frank Weidner, Dekan der Pflegewissenschaftlichen Fakultät, sagt: „Mit diesem neuen Studiengang sprechen wir direkt die Praxis mit der Absicht an, die Pflegewissenschaft nun auch ans Bett zu bringen“.
Der neue Studiengang zeichnet sich dadurch aus, dass er auf den berufspraktischen Erfahrungen der Studierenden aufbaut, sodass diese ihre Kompetenzen auf wissenschaftlicher Grundlage fundieren und weiterentwickeln können. Der Studiengang ist ausdrücklich als akademische Weiterbildung für Gesundheits- und Krankenpfleger und Altenpfleger konzipiert. So sollen neue und zukunftsfähige Konzepte schneller und besser in die Versorgung von Patienten und Pflegebedürftigen gebracht werden. Die Absolventen sollen nach Abschluss des Studiums neue Aufgaben in der Verantwortung und Steuerung komplexer Versorgungsprozesse in ihren Einrichtungen oder in der häuslichen Pflege übernehmen können. Ebenso werden sie befähigt, Studierende anderer Hochschulen, die den Pflegeberuf grundsätzlich erlernen, in der Praxis anzuleiten und zu begleiten. „So können wir das Gesamtvorhaben der Akademisierung der Pflegepraxis voranbringen“, erläutert Dekan Weidner.
„Unser Angebot passt deshalb genau in die Landschaft“, ergänzt Professor Manfred Hülsken-Giesler, der Studiengangsleiter in Vallendar ist. „Die Krankenhäuser, Altenheime und ambulanten Dienste brauchen zusehends pflegerische Experten für die immer komplizierteren Herausforderungen des Alltags“. Bisher, so beklagen viele Einrichtungen, haben studierte Pflegekräfte häufig der Praxis den Rücken zugekehrt. Das soll mit dem neuen Studienangebot anders werden. „In den meisten europäischen Nachbarländern ist es inzwischen selbstverständlich, dass studierte Pflegeexperten in vielen Bereichen der Versorgung eingesetzt werden. Das wollen wir hier auch erreichen“, betont Hülsken-Giesler. Deshalb tauscht sich die Fakultät seit einiger Zeit intensiv mit Trägern von verschiedenen Einrichtungen aus, um das neue Studienangebot möglichst praxisnah und attraktiv zu gestalten.
Ein Abitur ist nicht unbedingt erforderlich, um den Studiengang Pflegeexpertise in Vallendar aufnehmen zu können. Eine dreijährige einschlägige Berufsausbildung mit qualifiziertem Ergebnis plus zwei Jahre Berufserfahrung reichen aus (HochSchG § 65). Die Pflegeausbildung wird auf das Studium angerechnet, sodass es berufsbegleitend in fünf Semestern absolviert werden kann. Studiert wird in kleinen Studiengruppen, die für insgesamt rund 25 Blockwochen nach Vallendar kommen. So steht das Studium auch Studierenden offen, die weiter entfernt wohnen. In der Universität stehen günstige Gästezimmer bei Bedarf mit Vollverpflegung zur Verfügung.
Der Bewerbungszeitraum für das neue Studienangebot läuft bis Mitte Juli. Im September finden dann Auswahlgespräche in der Universität in Vallendar statt. Das Studium startet für diejenigen, die eine Zulassung erhalten, im Oktober mit der ersten Blockwoche. Für den Studiengang werden Studienbeiträge in Höhe von 300 Euro im Monat über fünf Semester erhoben. Es stehen aber auch Studienkredite und andere Finanzierungsmodelle zur Verfügung. Gerne gesehen wird, wenn der Arbeitgeber die Studienkosten seiner Mitarbeiter übernimmt. Dazu können zwischen Einrichtungen, Hochschule sowie Studierenden entsprechende Studienverträge abgeschlossen werden.
Die Pflegewissenschaftliche Fakultät bietet bereits ein Masterprogramm Pflegewissenschaft, einen Lehramtsstudiengang Pflege an berufsbildenden Schulen in Kooperation mit der Universität Koblenz-Landau sowie ein Promotionsprogramm zum Doktor der Pflegewissenschaft an. Knapp 200 Studierende sind schon in der Fakultät eingeschrieben, die mittlerweile über 14 Lehrgebiete der Pflegewissenschaft verfügt. Die Fakultät hat sich in den letzten Jahren zu einem bundesweit tätigen Innovationsmotor der Pflege entwickelt.
Am 30. April führt die Fakultät einen „Tag der offenen Tür“ durch, an dem auch umfassend über den neuen Bachelorstudiengang „Pflegeexpertise“ informiert wird. Für Interessierte stehen aber auch zuvor schon Ansprechpartner in der Studienberatung zur Verfügung. Informationen und Kontakte sind über die Homepage der Universität http://www.pthv.de und im Dekanat, Tel. (02 61) 6 40 22 57 zu erhalten.
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