Französischkurse der Schönstätter Marienschule
Paris, la vie est belle
Unterwegs in der französischen Hauptstadt
Vallendar. Wir Schülerinnen der Französischkurse der Stufen elf und zwölf versammelten uns am Bahnhof, um zusammen mit unseren Lehrerinnen Anna Schuch und Karine Hannuschke nach Paris zu reisen.
Gut angekommen bezogen wir die Vierbettzimmer, und nur kurze Zeit später machten wir uns bereits zu einem kleinen Spaziergang durch das Viertel Montmartre auf. Unter anderem sahen wir dabei die berühmte Basilika Sacré-Coeur in hellem Licht erstrahlen und konnten sogar einem Teil des dort stattfindenden Gottesdienstes beiwohnen. Am Platz, an dem sich das Moulin Rouge befindet, entstanden einige lustige Bilder auf einem riesigen Gebläse, das uns die Kälte für einen Moment vergessen ließ.
Der zweite Tag startete mit einem typisch französischen Frühstück in unserer Unterkunft, das sehr liebevoll serviert wurde. So konnten wir direkt in die typische Essenskultur eintauchen.
Bekannteste Sehenswürdigkeiten besucht
Gestärkt starteten wir einen Halbmarathon (etwa 20 Kilometer gelaufen, ein Schrittmesser beweist es!) durch die Stadt. Es ging vorbei an den bekanntesten Sehenswürdigkeiten, zu denen wir dank der vorbereiteten Referate die wichtigsten Informationen präsentieren konnten, so der île de la Cité, einer kleinen Insel mitten in der Stadt, der beeindruckenden Kathedrale Notre-Dame, dem Studentenviertel, dem Quartier Latin, wo sich Teile der legendären Sorbonne-Universität und das Panthéon mit Grabstätten berühmter französischer Personen wie Marie Curie (Chemikerin und Physikerin), Jean Moulin (Widerstandskämpfer) und Schriftsteller wie Émile Zola und Victor Hugo befinden.
Ein anderer Blick auf die Stadt
Nach einer kleinen Rast in einem typisch französischen Restaurant ging es weiter Richtung Louvre, Champs-Élysées, Arc de Triomphe und Eiffelturm. Am späten Nachmittag unternahmen wir eine Bootsfahrt auf der Seine und erhielten eine andere Perspektive auf die Stadt. Danach konnten wir das legendäre Glitzern des Eiffelturmes bestaunen, da wir zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren.
Abends kehrten wir noch einmal in einem Restaurant mitten im malerischen Montmartre-Viertel ein. Auch diesmal ließen wir es uns gut gehen und gönnten uns sogar noch ein üppiges Dessert (Profiteroles, Mœlleux au chocolat und mehr). So fielen wir auch an diesem späten Abend hundemüde in die Betten.
Am Samstag erkundeten wir den Stadtteil Marais mit dem Centre Pompidou und den nahegelegenen Stravinski-Brunnen mit vielen interessanten, sehr bunten Figuren. Unser Weg führte uns am Forum Les Halles und an eindrucksvollen alten Gebäuden vorbei, in denen sich heute zum Beispiel ein Archiv befindet, und wir besuchten den „Marché des Enfants Rouges“, wo wir das bunte Angebot an Blumen, Fisch, Käse, Gemüse und vielem mehr bewunderten.
Straßeninterviews geführt
Von dort aus interviewten wir in kleinen Gruppen Menschen auf der Straße, beim Centre Pompidou, im Forum Les Halles oder auch auf den Champs-Élysées. Anfangs war es etwas schwierig, Leute anzusprechen, doch nach einigen Versuchen fiel es uns leichter. Wir befragten die Passanten zu verschiedenen Themen, zum Beispiel zur „Stadt der Liebe“, der Mode oder ihren Lieblingsorten.
Die restliche Freizeit nutzten wir zum Bummeln und Crêpesessen. Über den Gare de l’Est traten wir den Heimweg an. Beim Umsteigen in Mainz mussten wir dann noch einen kleinen Sprint zu unserem Gleis einlegen. Ein Dank an die Bundesbahn, da man netterweise auf uns wartete! Müde aber begeistert kamen wir abends wieder in Koblenz an.
Es waren drei unvergessliche und schöne Tage in Paris! Wir möchten uns ganz herzlich bei Frau Hannuschke und Frau Schuch bedanken, die diese tolle Fahrt organisiert haben!
Französischkurse
der Schönstätter Marienschule
