Philosophisch-Theologische Hochschule Vallendar (PTHV)
Ringvorlesung: „Christliches Abendland?“
„Wie entstehen/verändern sich europäische Identitäten?“
Vallendar. Auch im Jahr 2017 bietet die Philosophisch-Theologische Hochschule Vallendar (PTHV) wieder eine Fakultäten übergreifende Ringvorlesung für die interessierte Öffentlichkeit an. Dieses Mal geht es um das Thema: „Christliches Abendland? Wie entstehen/verändern sich europäische Identitäten?“. Alle Referentinnen und Referenten lehren an der PTHV. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, der Eintritt ist frei. Die Vorlesung findet jeweils von 17 bis 18.30 Uhr an der PTHV statt.
19. Januar: Prof. Dr. Dr. Holger Zaborowski, Lehrstuhl für Geschichte der Philosophie und philosophische Ethik: „Umstrittene Identität oder: Wozu Europa?“; Prof. Dr. Franziskus von Heereman, Stiftungslehrstuhl Philosophie sozial-caritativen Handelns: „Menschenwürde: Jenseits der Werte“
2. Februar: Prof. Dr. Andreas Redtenbacher, Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft: „Unsere Heimat ist im Himmel – sind wir nur Gast auf Erden? Spirituelles und Theologisches zu ‚Heimat‘ in Texten und Elementen der Liturgie“; Prof. Dr. Paul Rheinbay SAC, Rektor der PTHV, Lehrstuhl für Kirchengeschichte des Altertums: „Aufeinanderprallen verschiedener Entwicklungsphasen? Diskussion eines Stufenmodells der Entwicklung von Bewusstsein und Religiosität“
9. Februar: Prof. Dr. Margareta Gruber OSF, Dekanin der Theologischen Fakultät, Lehrstuhl für Neutestamentliche Exegese und Biblische Theologie: „Paulus – Befragung eines europäischen Gründervaters“; Nils Fischer, Mitarbeiter im Dekanat Pflegewissenschaft: „Beschneidung, Embryonenforschung und Schwangerschaftsabbruch aus der Sicht des Islam“
27. April: JProf. Dr. Edward Fröhling, Lehrstuhl für Fundamentaltheologie und Theologie der Spiritualität: „Verheißung und Zerbrechlichkeit – Die Erinnerung an ‚Europa‘ zwischen Orpheus und Lots Frau“; Prof. Dr. Hermann Brandenburg, Dekan der Pflegewissenschaftlichen Fakultät, Lehrstuhl für Gerontologische Pflege: „Warum Europa eine Republik werden muss. Eine politische Utopie“
4. Mai: Prof. Dr. Dr. Thomas Heinemann, Lehrstuhl Ethik, Theorie und Geschichte der Medizin: „Und jedem Anfang liegt ein Zauber inne? – Zu den Unterschieden der Schutzkonzepte für den frühen menschlichen Embryo in europäischen Ländern“; Dr. Hanno Heil, Lehrbeauftragter für Pastoraltheologie und Diakonische Theologie: „Orientalismus und Okzidentalismus: Bruch zwischen Kulturen?“
11. Mai: Prof. Dr. Joachim Schmiedl ISch, Lehrstuhl für Mittlere und Neue Kirchengeschichte: „Der Abendlanddiskurs in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts“; Prof. Dr. Markus Schulze SAC, Lehrstuhl für Dogmatik: „Christliches Abendland im Denken Josef Piepers: Eine geistige Vergewisserung in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg“
18. Mai: JProf. Dr. Erika Sirsch, Lehrstuhl für Akutpflege: „Europäisierung der Pflege – Veränderung
der Pflege?“; JProf. Dr. Franziskus Knoll OP, Lehrstuhl für Diakonische Theologie und Spiritualität: „‘Bad Bank‘ Europa – Was auch (noch) zu unserer abendländischen Identität gehört!“
8. Juni: Prof. Dr. Helen Kohlen, Care Policy und Ethik in der Pflege: „Sorgearbeit in Europa“; Nils Fischer, Mitarbeiter im Dekanat Pflegewissenschaft: „Organ-Spende / -Transplantation / -Handel in der westlichen Gesellschaft aus der Sicht des Islam“
Pressemitteilung der PTHV
