Allgemeine Berichte | 06.10.2013

Schönstatt - Vallendar

Schönstatt-Pilgerweg bildet eine „Oase des Glaubens“

Der neu eingesegnete Pilgerweg bietet einen Zufluchtsort für „Reisende“

Schönstatt-Pilgerweg bildet eine „Oase des Glaubens“

Mayen/Vallendar. „Ein Traum beginnt Wirklichkeit zu werden“, zeigte sich Diakon Winfried Stadtfeld erkenntlich bei „allen, die mit dazu beigetragen haben, Menschen zu helfen, die sich auf den Weg machen wollen.“ Die Einsegnung eines Pilgerwegs von Kehrig über Alzheim nach Koblenz-Metternich im Rahmen einer würdevollen Marienvesper in der Alzheimer Pfarrkirche gab hierzu ein treffliches „Startzeichen auf diesem Weg nach innen“.

(Fuß-)Wallfahrten haben in Kehrig und Alzheim seit jeher Tradition mit besonderem Bezug zur „Schönstatt-Bewegung“, die 1914 von Pater Josef Kentenich in Schönstatt-Vallendar begründet wurde. Zum Jubiläumsjahr 2014 entstand in den Pfarrgemeinderäten von Kehrig und Alzheim die Idee, der Schönstatt-Familie einen Pilgerweg von Kehrig über Alzheim bis Koblenz-Metternich zum „Heiligtum der dreimal wunderbaren Mutter“ und zum Grab von Schwester Emilie (zurzeit Seligsprechungsprozess in Rom) zu schenken.

Die Kennzeichnung der 32,5 Kilometer weiten Wegstrecke als „Schönstatt-Pilgerweg“ mit Markierungs-Schildchen und -Aufklebern sowie Sprühmarkierungen hatte Paul-Heinz Martini - einschließlich mühevoller Detailarbeit hierzu - übernommen. Als Wertschätzungs- und Motivations-Symbol überreichte Marienschwester („Wallfahrtsschwester“) Berngit aus Schönstatt ihm einen neu angefertigten Pilgerstab mit dem Schönstatt-Symbol.

Den Sinn des Pilgerns verdeutlichte sie mit einer kleinen Geschichte: „Zwei Beduinen in der Wüste unterhalten sich: Weißt Du, was die größte Sünde ist? Wenn Du eine Oase kennst und sie einem Ertrinkenden in der Wüste nicht mitteilst. Genauso sind Pilgerwege als Oase des Glaubens weiterzugeben.“

Der neu eingesegnete Schönstätter Pilgerweg ist eine solche Oase, von der „zu wünschen ist, dass viele Menschen sie erkennen und dankbar annehmen“, so Diakon Winfried Stadtfeld, der in diesem Zusammenhang einen besonderen Glaubensbezug zur Gottesmutter als „Schlüssel auf dem Weg zu Gott“ herstellte und mit einem lobenden und ehrenden „Ave Maria“-Gesang durch Ruth Bergweiler eindrucksvoll unterstützt wurde.

Das Schönstattlogo kennzeichnet den neuen Pilgerweg.Foto: privat

Wallfahrtsschwester Berngit übereichte Paul-Heinz Martini (Mitte) den neuen Schönstatt-Pilgerstab. Diakon Winfried Stadtfeld (rechts) übergab ihr die Pilgerweg-Schenkungsurkunde.Foto: PRESS

„Gemeinsam unterwegs“ inmitten der Schönstätter Marienschwestern: Diakon Winfried Stadtfeld (4.v.r), Pfarrer Joseph Aduse-Poku (5.v.r.), Kaplan Patrick Krutten (7.v.r.), Paul-Heinz Martini (8.v.r) und weitere Pilgerakteure.Foto: PRESS

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