Kindertagesstätte Haus für Kinder Vallendar
„Schukis“ vom Haus für Kinder besuchten das Polizeipräsidium Bendorf
Vorschulkinder der Kindertagesstätte nahmen an einer spannenden Führung mit Frau Hoppen teil
Vallendar/Bendorf. Der Ausflug startete mit einer spannenden Busfahrt von Vallendar nach Bendorf. In Bendorf angekommen lag ein kleiner Fußmarsch vor uns. Voller Vorfreude sangen wir Lieder über die Polizei und erzählten uns verschiedene Geschichten über die Einsätze eines Polizisten. Am Präsidium angekommen standen wir Kinder vor einem großen Tor. Um zu passieren, musste geklingelt werden. Dann öffnete sich das Tor ganz automatisch. Mit großen Schritten gingen wir dann über den Hof der Polizei. Hier entdeckten wir bereits einige Polizeiautos und sogar echte Polizisten. Als wir am Haupteingang angekommen waren und auf Frau Hoppen warteten, verschlug es uns vor Aufregung ganz die Sprache. Dann stand Frau Hoppen auch schon bei uns. Gewohnt freundlich begrüßte sie unsere Gruppe und lud uns in ihr Büro ein. Unauffällig gingen wir hinter Frau Hoppen her. Auf dem Weg in ihr Büro trafen wir auf weitere Polizisten und andere Personen, die keine Uniform anhatten. Das erschien uns komisch, also fragten wir nach. Frau Hoppen erklärte uns, dass nicht jeder Polizist eine Uniform an hat. Es gibt auch Polizisten, die in normalen Klamotten zur Arbeit kommen. Zum Beispiel die Polizisten, die bei der Kriminalpolizei arbeiten. Nachdem die ersten Fragen beantwortet waren, teilte Frau Hoppen einen Fragebogen aus. Dieser Fragebogen beinhaltete einen Fußgängerführerschein mit kniffligen Fragen. Doch Frau Hoppen bereitete uns bei ihrem letzten Besuch so gut vor, dass wir alle mit Bravour bestanden.
Dann erzählte uns die Polizistin, wie die Polizei vorgeht, wenn in ein Haus eingebrochen wird. Dies war die perfekte Überleitung, um in den nächsten Raum zu gehen. Hier werden Verbrecher fotografiert, gewogen, gemessen und es werden Fingerabdrücke genommen. Auch wir durften uns auf den „Fotostuhl“ setzen und einen Fingerabdruck machen. Den durften wir sogar mit nach Hause nehmen.
Das Gefängnis
Nun folgte das spannendste am ganzen Ausflug: Das Gefängnis. Mit einem mulmigen Gefühl folgten wir Frau Hoppen in den Keller. Hier waren drei Zellen. Die Türen standen offen. Neugierig hielten wir unsere Nasen in die kleinen Räume. Aber dabei sollte es nicht bleiben: Alle Kinder durften in eine Zelle gehen und sie sich genau von innen betrachten. Dann stellten wir fest, dass es sehr langweilig ist. Da stehen ja nur ein Bett und eine Toilette. Was soll man denn da den ganzen Tag machen?
Diese Frage stellten wir auch der Polizistin. Sie erklärte uns, dass die Menschen, die dort eingesperrt sind, etwas Böses gemacht haben. Daher bekommen sie es auch nicht so bequem und gemütlich eingerichtet. Uns war schnell klar, hier möchten wir niemals rein. Nachdem Frau Hoppen nun auch noch die Tür zu machte und wir wirklich das Gefühl bekamen eingesperrt zu sein, wollten wir schnell wieder nach draußen. Am Ende unseres Besuches präsentierte uns die Polizistin ein Polizeiauto. Wir durften es uns von innen anschauen und uns sogar reinsetzen. Am liebsten hätten wir es gehabt, wenn Frau Hoppen uns mit dem Auto zurück in die Kita gefahren hätte. Doch sie wies uns darauf hin, dass wir alle einen Kindersitz bräuchten, um im Auto mitzufahren. Also blieb uns nichts anderes übrig als den Heimweg zu Fuß anzutreten. Wir bedankten uns bei Frau Hoppen und machten uns auf den Rückweg.
