Ökologische Aufwertung einer Waldfläche
Schulwald-AG pflanzte 300 Setzlinge im Wambachtal
Kooperation mit den Pallottinern der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar und der Stadt Vallendar
Vallendar. Auf einer Waldfläche am Eingang vom Wambachtal konnte man ein emsiges Treiben beobachten. Zahlreiche Schülerinnen der Schulwald-AG der Schönstätter Marienschule, Eltern, Verwandte, Revierförster Achim Kern und AG-Leiterin Sigrid Heuer hatten sich getroffen, um eine weitere Waldfläche durch eine naturnahe Bepflanzung mit einheimischen Gehölzen ökologisch und auch optisch aufzuwerten.
Eigentümer als Kooperationspartner dazugewonnen
Da die zuvor mit Fichten bepflanzte und inzwischen gerodete Fläche zu einem Großteil der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar und zu einem kleineren Teil der Stadt Vallendar gehört, gab es im Vorfeld Gespräche, um die Eigentümer als Kooperationspartner zu gewinnen. Sowohl die Pallottiner als auch die Stadt Vallendar unterstützen das Engagement der Schülerinnen der Schönstätter Marienschule sehr gern und beteiligen sich auch anteilig an den Kosten der Setzlinge.
Gehölze sollen Tieren Nahrung und Unterschlupf bieten
300 junge Gehölze sollen mit den Jahren einen dichten Gehölzteppich am Hang bilden und durch ihre Blüten und Früchte zahlreichen Vögeln, Insekten und anderen Tieren Nahrung und auch Unterschlupf bieten. Gepflanzt wurden Roter Hartriegel, Kornelkirsche, Hundsrose, Gemeine Birne, Eingriffeliger Weißdorn und Gemeiner Schneeball. Bei den Arbeiten kamen alle Helferinnen und Helfer ganz schön ins Schwitzen, denn es mussten tiefe Pflanzlöcher gegraben und jede Menge gefüllte Eimer und Gießkannen zum Wässern aus dem Wambach den Hang hoch getragen werden. Das sonnige Wetter mit 28 Grad meinte es fast zu gut, aber um 12.30 Uhr hieß es „alle Setzlinge gepflanzt“. Alle stärkten sich mit frisch gebackenem Kirschstreuselkuchen, den Frau Heuer für alle fleißigen Helferinnen und Helfer früh morgens noch gebacken hatte. Etwas erschöpft, aber mit dem tollen Gefühl wieder einen wichtigen Beitrag zum Schutz unserer Natur und unseres Klimas geleistet zu haben, verabschiedete sich das fröhliche Team voneinander. Nun hofft die Schulwald-AG auf reichlich Regen, damit die jungen Pflänzchen gut anwachsen und auf viele helfende Hände im Sommer, die dann beim Entbuschen von Brombeerranken mit anfassen, damit die jungen Gehölze nicht überwuchert werden. An dieser Stelle allen Schülerinnen, Eltern, Verwandten und Revierförster Kern ganz herzlichen Dank für die tatkräftige Unterstützung. Ebenso gilt der Dank dem Technischen Leiter der PTHV, Herrn Peter Stäblein, der die Kooperation mit den Pallottinern ermöglicht hat und dem Bauhof der Stadt Vallendar, der im Vorfeld die Fläche teilweise von Grünschnitt, Astwerk und Stämmen freigeräumt hat.
