Handball - HV Vallendar
Unerbittlicher Kampf wird nicht belohnt
Mit einer 33:29 (16:14)-Niederlage enttäuscht vom Platz
Vallendar. Am vergangenen Samstag mussten die Löwen die längste Auswärtsfahrt der Saison nach Merzig antreten. In der vergangenen Spielzeit konnte man den Saarländern auswärts zwei Punkte entführen, ob dies auch in der neuen Saison möglich sein sollte, war schwer einzuschätzen, da die HSV Merzig/Hilbringen mit einem 30:29 am ersten Spieltag einen Überraschungserfolg gegen den Titelkandidaten aus Hassloch erzielen konnte. Dennoch wollte das junge Team von Coach Wolfgang Reckenthäler erneut an den temporeichen Handball und die gute Moral aus den vergangenen Spielen anknüpfen.
In der Anfangsviertelstunde waren die Jungs vom HVV allerdings nicht so dominant wie noch in den ersten beiden Partien. Zwar konnte man phasenweise mit guten Angriffen überzeugen, die Vallendarer Abwehr zeigte sich jedoch nicht so geschlossen wie zuvor. So blieb an diesem Samstag ein 10:11 in der 20. Minute die höchste Führung für die Löwen. Danach schaffte man es bis zum Halbzeitpfiff nicht, einen 2-Tore-Rückstand zu egalisieren, sodass es mit einem 16:14 für Merzig/Hilbringen in die Pause ging. Das Manko der jungen Wilden waren einige Unkonzentriertheiten in Angriff und Abwehr und eine unzureichende Chancenauswertung, was die erfahrenen und körperlich robusten Saarländer eiskalt ausnutzten.
Nach dem Seitenwechsel sollte eine geschlossene Mannschaftsleistung dafür sorgen, dass vor allem die vielen unnötigen Fehler der ersten Hälfte in der Kabine blieben. Jedoch versäumte das Team vom HVV Zugriff auf das Spiel zu finden, sodass der Gastgeber immer besser ins Spiel kam und die Führung weiter ausbauen konnte. Folgerichtig zog Trainer Wolfgang Reckenthäler die grüne Karte, um die Löwen wieder zurück in die Spur zu bringen. So kam es, dass die Vallendarer Handballer fünf Minuten vor Schluss bis auf 1 Tor aufschließen konnten und somit an einem Punktgewinn kratzten. Leider war das junge Team nicht routiniert genug, um das Spiel in den Schlussminuten drehen zu können und ging somit mit einer 33:29-Niederlage enttäuscht vom Platz.
Vorschau: In der kommenden Woche werden die Jungs vom Mallendarer Berg die Gründe für die Niederlage genau analysieren, um beim nächsten Auswärtsspiel Anfang Oktober in Mundenheim den ersten Auswärtserfolg zu erlangen.
