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Katholische Kirchengemeinde Vallendar: Konzertreihe „Marzellinus-Musik“ in der Pfarrkirche Vallendar

„Violine und Orgel im Dialog“

„Violine und Orgel im Dialog“

Quelle: Pfarreiengemeinschaft Vallendar

29.04.2019 - 08:11

Vallendar. Im Rahmen der nächsten Veranstaltung in der Konzertreihe Marzellinus-Musik am 5. Mai um 18 Uhr in der Vallendarer Pfarrkirche St. Marzellinus und Petrus erklingen Bearbeitungen und Originalkompositionen für Violine und Orgel. Als Solistin an der Violine ist Veronika Stickel vom Staatsorchester Rheinische Philharmonie zu Gast, die von Kantor und Organist Johann Schmelzer an der Orgel begleitet wird. Die Anlage des Programmes bietet eine musikalische Zeitreise vom Barock über die Klassik und Hochromantik bis zur Spätromantik.

Der Abend wird eröffnet von der „Sonate in A-Dur“ (BWV 1015) von Johann Sebastian Bach. Barocke Filigranität, meisterhafter Kontrapunkt und Spielfreude prägen dieses Kleinod Bachscher Kompositionskünste. Solostimme und Begleitung bilden dabei die Struktur eines Trio und lassen Kammermusik in einem transparenten Stimmenkosmos mit großer kontrapunktischer Dichte erklingen.

Es folgt ein Ausflug in die klassische Tonsprache mit einem „Concertino im Stile Mozarts“ von Hans Millies. Das Concertino ist als Form eine etwas kleinformatigere Version des ausgewachsenen Solokonzertes. In diesem Falle hat der Komponist eine Stilkopie mit den Zutaten Mozartscher Tonsprache vorgelegt, die den musikalischen Vergleich mit dem „Original“ nicht zu scheuen braucht. Spielfreude, galante Melodik und die Wahl der Affekte lassen das große Idol der Wiener Klassik stets hörbar werden. Mit drei Stücken aus der „Suite für Violine und Orgel Op.166“ von Josef Rheinberger erklingt eine Originalkomposition für diese kammermusikalische Besetzung.

Josef Rheinberger war nicht nur ein hervorragender Pianist und Organist, sondern vor allem auch eine weltweit geschätzte und anerkannte Autorität als Komponist, vor allem im Bereich des Kontrapunktes, für den Natürlichkeit des Ausdrucks stets höchste Priorität in seinem Schaffen gewesen ist. Rheinberger erzielt seine Wirkungen über sehr diszipliniert angelegte Entwicklungen in der Konsistenz des Tonsatzes. Er meidet aufgesetzte und affektierte Wendungen, hat einen ausgeprägten Instinkt für Stimmungen und kann diese auch über längere Phasen konsequent durchhalten, ohne dabei ermüdend zu wirken. Im Duo Violine und Orgel entsteht eine Art „Symphonik im Kleinstformat“. Marco Enrico Bossi prägte als Organist und Komponist mit seinem Schaffen die spätromantische Musikszene Italiens. Der symphonisch-orchestral geprägte Klangsinn der französischen Orgelromantik wurde von ihm mit großem Enthusiasmus übernommen, insofern verwundert es nicht, wie gekonnt Bossi mit den Klangressourcen der symphonischen Orgel umgeht. Mit dem „Adagio in As-Dur“ für Violine und Orgel liegt eine echte musikalische Perle für diese Besetzung vor. Es handelt sich um ein sehr intimes, poetisches und durch eine Steigerungsepisode bisweilen sogar dramatisch anmutendes Stück Musik, bei dem nicht nur singende Melodik, Dynamik und Harmonik zu einer intensiven Ausdrucksstärke beitragen. Mit dem „Concertino in d-moll“ von Adam Carse wird der Abend beschlossen. Das dreiteilige Werk beginnt mit einem zupackend temperamentvollen ersten Satz, der an Prägnanz kaum zu überbieten ist. Ein cantabler lyrischer Mittelteil sorgt für eine Oase der Ruhe und Erholung, bevor der dritte Satz wiederum mit Spielfreude und Virtuosität dem ganzen Stück einen brillianten Schlussakzent versetzt. Die Violinistin Veronika Stickel erhielt ihre musikalische Ausbildung am Mozarteum Salzburg bei Brigitte Schmid (ProArte Quartett) und Prof. Paul Roczek, an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Frankfurt am Main, bei Prof. Walter Forchert und am Konservatorium Luzern bei Prof. Sebastian Hamann. Dort schloss sie ihr Studium mit Auszeichnung ab.

Wichtige musikalische Impulse erhielt sie bei Meisterkursen mit Walter Levin, Mitgliedern des Alban Berg Quartetts und dem Artemis Quartett. Nachdem sie in namhaften Kammerorchestern wie den Festival Strings Lucerne, dem Münchener Kammerorchester und als Stellvertretende Konzertmeisterin im Kurpfälzischen Kammerorchester musizierte, ist sie seit Mai 2011 im Staatsorchester Rheinische Philharmonie angestellt. Der Eintritt zum Konzert ist frei, um eine freiwillige Spende bei der Türkollekte wird gebeten.

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Uwe Klasen:
Angeblich werden in Deutschland 869 Millionen t/a CO² erzeugt, wovon die Atmung der 83 Millionen Einwohner bereits über 80 Prozent (747 t/a CO²) dieser Emissionen ausmacht! Um die selbstgesetzten Einsparungsziele umsetzen müsste das Land also Entvölkert werden, hierin ist die Fauna noch nicht eingerechnet!
Uwe Klasen:
Wenn die, bewusst geschürte, Klimahysterie eines geschafft hat, dann ist das die vollständige Destruktion der Lern- und Denkfähigkeit bei denen, die sich als Aktivisten bezeichnen oder deren Mitläufer sind. Sie sind nicht willens oder in der Lage, vermeintliche Studien, die jenseits des wissenschaftlich Diskutablen sind und nur zur Lenkung der auf diese Weise beeinflussten benötigt werden, zu hinterfragen!
K. Schmidt:
Und wieder eine Meldung zur AfD, mit Leserkommentaren zur AfD, bei der mir dutzende Beispiele der anderen Parteien einfallen die es keinen Deut anders, geschweige denn besser machen. Und das ist dann auch der Grund, wieso die AfD überhaupt noch gewählt wird. Ein Bollinger kann sich so doof anstellen und darstellen wie er will, solange genug andere Politiker schlicht nicht mehr gewählt und angesehen werden (können) weil sie sich auch nur doof anstellen und darstellen werden sie weiterhin zu viele Wähler zu Bollinger und Co. verjagen.
Karsten Kocher:
Den Worten im Leserkommentar von Frau Schulz ist zuzustimmen: Der Hang zur immer wiederkehrenden eitlen Selbstdarstellung bei Jan Bollinger ist an Peinlichkeit kaum noch zu überbieten.
Uwe Klasen:
„Das Betreiben von Parteiausschlußverfahren …. Ein äußerst seltsames Demokratieverständnis“ --- So wie in der SPD gegen Herrn Sarrazin oder in der CDU gegen Frau Schirdewahn oder die Forderungen bei den Grünen bezüglich Herrn Palmer. Einem liberalen Demokraten wird dabei Angst und Bange!
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