Nach 86 Jahren ziehen die Marienschwestern aus
Vor Toresschluss der Wildburg – Offene Tür für alle
Vallendar. Seit Mitte Oktober schweigt das vertraute Wildburgglöckchen. Nach 86 Jahren sind die Marienschwestern aus der Wildburg ausgezogen. Eine wechselvolle Geschichte ist zu Ende gegangen. Pater Kentenich hatte Anfang der 30er Jahre die Wildburg gekauft und den Schwestern zur Verfügung gestellt. In den 30er Jahren diente das Haus als Wohnstätte und Schulungshaus der Schwestern, in der Kriegszeit vorübergehend als Lazarett. Nach Kriegsende fand hier die Gründung der Schönstätter Marienschule statt. Nach dem Umzug ins neue Schulgebäude blieb sie bis in die 90er Jahre als „Internat Haus Wildburg“ ein Teil der Schule. Viele Vallendarer assoziieren mit der Wildburg die Dienste der Sozialstation, erinnern sich gerne an Schwester Irmenfried und Schwester Annelies. Ebenso wird man sich an Schwester Ingemartha erinnern, die täglich von hier aus zum Pfarrbüro pilgerte. Über Jahre hatte die Paramentik hier geräumige Kunstwerkstätten. Am Samstag, 26. November von 14 bis 18 Uhr, laden wir Interessierte zu einem Abschiedsbesuch in die Wildburg ein. Das Haus ist schon weitgehend leer geräumt. Ein Großteil der Einrichtung, Betten und Schränke, Tische und Stühle sind von Flüchtlingen gerne angenommen worden. Ein Großtransport ging in die Ukraine, ein weiterer ist für Rumänien vorgesehen. Aber so schnell ist ein großes Haus nicht leer. Für Besucher gibt es noch allerlei kleine Erinnerungsstücke zum Mitnehmen. Wir freuen uns, wenn Sie bei Ihrem Besuch auf dem Weihnachtsmarkt in die Wildburg hinein schauen, vielleicht gönnen Sie sich auch einige besinnliche Minuten in der Wildburgkapelle..
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BLICK aktuell-Bilderrätsel: Folge 3
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