Adventliches Chor- und Orgelkonzert
„who made thee?“ - Adventliches Konzert widmet sich dem Weihnachtsgeheimnis
„junger kammerchor düsseldorf“ konzertiert bei der MarzellinusMusik am 4. Dezember in Vallendar
Vallendar. „who made thee?“ – diese Frage, die sich mit „wer hat dich geschaffen?“ oder „wer hat dich geprägt?“ übersetzen lässt, steht im Mittelpunkt der adventlichen Veranstaltung im Rahmen der regelmäßigen Konzertreihe MarzellinusMusik, die am Sonntag, dem 4. Dezember, um 18 Uhr in der Pfarrkirche Vallendar stattfinden wird. Der „junge kammerchor düsseldorf“ unter der Leitung von Mathias Staut, hat unter dieser Fragestellung ein adventlich-weihnachtliches Konzertprogramm erarbeitet, das sich mit verschiedenen Figuren der Weihnachtsgeschichte, insbesondere mit Maria als Mutter Jesu, beschäftigt. Festliche Orgelmusik, dargeboten vom Vallendarer Kantor und Organist Johann Schmelzer rundet das Konzertprogramm ab. Wie immer ist der Eintritt zur Marzellinus-Musik frei; um eine freiwillige Spende bei der Türkollekte wird gebeten.
Das aktuelle adventlich-weihnachtliche Programm weist eine enorme Vielfalt auf. So werden neben „Unser lieben Frauen Traum“ von Max Reger, „The Lamb“ von John Tavener, dem doppelchörigen Kyrie und Heilig aus der Deutschen Liturgie von Felix Mendelssohn-Bartholdy sowie „Virga jesse floruit“ von Anton Bruckner mit „Lux fulgebit“ des Düsseldorfer Kantors Christoph Ritter sowie „O beata Virgo Maria“ des jungen Komponisten Pascal Martiné, mit dem der Chor seit seinem letzten Projekt intensiv zusammenarbeitet, auch zwei Uraufführungen zu Gehör gebracht. Die Orgelwerke Philipp Wolfrum: „Benedictus“ von Philipp Wolfrum sowie Teile aus der Sonate Nr. 2, Op.15 „Andante con moto“ von Teophil Forchhammer bilden den Instrumentalen Gegenpart zur a-cappella-Musik des Chores. Wolfrums Stück steht dabei in der deutsch-romantischen Tradition, das Klangideal der spätromantischen orchestralen Orgel inspirierte den Komponisten. Forchhammers zweite Sonate widmet sich im „Andante con moto“ den beiden evangelischen Chorälen „Jesus, meine Zuversicht“ und „Wachet auf, ruft uns die Stimme“, die in einer fugierten Exposition zunächst etabliert und miteinander kombiniert werden, bevor nach einer großen Steigerung als eigentliche Schlussapotheose der Choral „Wachet auf“ komplett im Organo pleno durchgeführt wird.
Vorstellung des Chores „junge kammerchor düsseldorf“
Der ausführende Chor ist in zweierlei Hinsicht jung: zum einen hat er sich vor knapp zwei Jahren erst gegründet, zum anderen besteht er hauptsächlich aus Studierenden, deren Altersdurchschnitt bei 25 Jahren liegt. Das ist ungewöhnlich für einen Chor, der sich mehr mit den Klassikern der Vokalmusik als mit Poparrangements beschäftigt. Aus der Initiative einiger Düsseldorfer Studierender, anspruchsvolle geistliche und weltliche Chormusik in kammermusikalischer Besetzung einzustudieren und zur Aufführung zu bringen, entstand 2014 der junge kammerchor düsseldorf. Die Probenarbeit begann Anfang 2015, unter dem Titel „Laudate“ gab der Chor im Mai desselben Jahres sein Debüt mit einem Repertoire, das thematisch den Bogen von der Passionszeit bis zum Pfingstfest spannte. Das zweite Programm im November 2015 drehte sich dann – passend zum „Internationalen Jahr des Lichts 2015“ der UNESCO – um das Thema (Ur-)Licht und umfasste Vokalwerke verschiedener Künstler und Epochen, die sich mit Licht und Hoffnung beschäftigen. Mit dem Projekt „Aus Kindertagen“ widmet sich der jkd im Juni 2016 dann ganz dem Thema Kindheit. Das Konzertprogramm „who made thee“ ist das vierte Programm dieses Ensembles.
Der künstlerische Leiter des Chores Mathias Staut studierte Kirchen- und Schulmusik sowie Dirigieren in Saarbrücken, Köln, Düsseldorf und Trossingen. Er arbeitete bereits als Kirchenmusiker, Korrepetitor, musikalischer Assistent und Chorleiter. Aktuell ist er, neben seinem Engagement für den jkd, Studienrat am städtischen Görres-Gymnasium in Düsseldorf, sowie musikalischer Leiter des Mädchen- und Jungenchores der Deutschen Oper am Rhein.
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