Lokalsport | 04.03.2013

SV Rot Weiß Merl - Damenhandball

Aufsteiger Godesberg nur „geärgert“, aber nicht bezwungen

Meckenheim. Am vergangenen Sonntag empfing die Merler Frauenhandballmannschaft die zweite Damenmannschaft des TV Bad Godesberg. Neben der Frauenmannschaft von Bad Münstereifel ist die Zweite vom Godesberger TV der zweite diesjährige Aufsteiger in die Frauenkreisliga. Dazu überbrachte schon vor dem Spiel das Team des SV Rot-Weiß Merl einen herzlichen Glückwunsch und wünschte eine gute Saison im Oberhaus des Handballkreises Bonn-Euskirchen-Sieg.

Nach dem Erfolg gegen Erftstadt keimte in Meckenheim schon die Hoffnung auf, den Tabellenzweiten etwas ärgern zu können, aber richtig laut sagen wollte es keiner. Wusste man doch um die Stärken und Ausgeglichenheit der Godesbergerinnen.

Aber im Gegensatz zum Hinrundenspiel wollten die Amselstädterinnen diesmal noch mehr dagegenhalten, das war einhellige Meinung vorm Anpfiff. Den Frauen aus Bad Godesberg gelangen in der Anfangsphase einige leichte Tore, doch die Merlerinnen kämpften und ließen die Gegnerinnen nicht weiter als vier Tore davon ziehen. Dennoch, irgendwie sah alles danach aus, dass die Gäste das Spiel langsam in den ’Griff‘ bekommen sollten. Der Zwischenstand von 10:15 für die Godesbergerinnen deutete auch darauf hin. Doch kurz vor dem Pausenpfiff gelang den Merlerinnen noch das 11:15.

In der Pause war den Gastgeberinnen anzumerken, dass sie das Spiel so einfach nicht weggeben wollte. Dies zeigten sie dann auch in der zweiten Halbzeit. Die Mannschaft aus Godesberg legte sich richtig ins Zeug, aber sie konnte den Vorsprung aus der ersten Hälfte nicht ausbauen. Immer wieder gelang es den Merlerinnen aus einer sehr konzentrierten Abwehr, das Spiel offen zu halten. Zwischenzeitlich konnten sich die Gastgeberinnen sogar bis auf zwei Tore heran kämpfen und einige in der Halle fragten sich schon, ob da heute mehr drin ist. Doch die spielerische Erfahrung der Frauen aus Godesberg verhinderte eine Sensation. Am Ende konnten die Godesbergerinnen das Spiel mit 26:23 für sich entscheiden.

Mit den 23 Treffern erzielten die Merlerinnen zwar genauso viele wie im Hinrundenspiel, aber diesmal ließen sie eben nur die 26 Tore zu, statt, wie im ersten Spiel, 32.

Alle Spielerinnen der Merler Mannschaft können auf ihre in diesem Spiel gezeigten Leistungen Stolz sein. Der Coach war heute zufrieden, hörte man ihn sagen, aber er sagte auch, nun gilt es die Woche konzentriert weiter zu arbeiten, um eine gleich gute Leistung beim Tabellennachbarn Rheinbach/Wormersdorf am kommenden Wochenende abrufen zu können. Denn in diesem Spiel gilt es, noch etwas gut zu machen.

Es spielten: Nadine M.(T), Teresa G. (T), Carina A., Verena (VeVe) B., Franzy B., Maria B., Verena G., Svenja G., Krisi F., Anna-Maria K., Anna R., Julia S, Rabea T.

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