Ausgelassene Prunksitzung der Karnevalsgesellschaft Hetzbröde Adendorf
Ein abwechslungsreiches Programm mit vielen Höhepunkten
Adendorf. „Ob Alt, ob Jong, mer hale Adendorp in Schwung“ - so war die diesjährige Prunksitzung der Karnevalsgesellschaft „Hetzbröde“ aus Adendorf überschrieben. Los ging das närrische Geschehen in der rappelvollen Schützenhalle mit dem Einmarsch der Uniformierten unter der Führung der Vorsitzenden Hedi Meidow. Von Anfang an war die Stimmung hervorragend, auch dank ausgelassener Gäste in bunten Kostümen aus allen Teilen der Gemeinde Wachtberg. Wie schon seit vielen Jahren führte Sitzungspräsident Hans Wolf durch ein abwechslungsreiches Programm mit vielen Höhepunkten. Den Anfang machte die Kinder- und Jugendgarde der KG, einen umjubelten Soloauftritt hatte das Adendorf Solomariechen Isabel Wagner. Die zahlreichen verteilten Karnevalsorden waren auch in diesem Jahr, wie es sich für einen Töpferort gehört, aus Ton hergestellt.
Als das Dreigestirn einzog, tobte die Narrhalla
Den musikalischen Nerv des Publikums traf die Musikgruppe „Bulle Wuh“ aus Rösrath hat mit ihrem melodisch brillanten Vortrag, beim Zwiegespräch der beiden „Landpomeranzen“ (Andrea Nessel und Biggi Bauhaus) wurde klar, dass in einigen Dörfern der Eifel die Welt stehen geblieben schien. So richtig tobte der Saal aber erst, als das jecke Dreigestirn aus Villip mit Prinz Thomas II. (Köhler), Bauer Thomas (Brück) und Jungfrau Baptista (Norbert Schulten) mit viel Getöse einzog. Die drei sind einfach echte Stimmungskanonen, die einen ganzen Saal im Handumdrehen erobern können.
Weiter ging es mit einem Zwiegespräch von „Willi und Ernst“ (Dirk Zimmer und Markus Kirschbaum), dem tollen Tanz der Juniorengarde und einem weiteren Zwiegespräch zwischen „De Een un der Anner“ (Thomas Berschbach und Udo Kohn). Natürlich durfte auch der schon traditionelle Gardetanz der Oldies nicht fehlen, während „Tante Gertrud“ (Andrea ten Peze) so manche lustige Anekdote vom Stapel ließ.
Stürmischer Abschluss
Tänzerisch zeigten auch die Junioren mit ihrem Showtanz und die „Adendorfer Burgelfen“, das Männerballett der Hetzbröde, ihre neuesten Einstudierungen. Als zum Schluss die Musiker der Gruppe „Jeckeditz“ die Bühne stürmten, schlugen die Stimmungswellen noch einmal richtig hoch und die Gäste standen auf den Bänken.
Die beiden Landpomeranzen hatten einiges zu erzählen.
