Glaubensreise Luxemburg 2026
Wallfahrt nach Luxemburg stärkt Glauben und Gemeinschaft
aus Meckenheim
Vom 14. bis 18. September 2026 fand von der Pfarrgemeinde St. Marien und St. Johannes der Täufer, Wachtberg und Meckenheim eine fünftägige Buswallfahrt nach Luxemburg statt. Begleitet wurde die Fahrt war Pfarrer Michael Maxeiner. Nach der Frühmesse in Wachtberg-Villip führte die Reise zunächst nach Wiltz in den Norden Luxemburgs, wo die Pilger die Stadt erkundeten. Am Nachmittag wurde die Burg Vianden besichtigt, bevor die Gruppe Quartier in Bascharage nahe dem Dreiländereck Luxemburg/Belgien/Frankreich bezog, das Ausgangspunkt für die weiteren Tagesfahrten war.
Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch der Hauptstadt Luxemburg. In der Kathedrale „Notre-Dame de Luxembourg“ in der das Gnadenbild der „Trösterin der Betrübten“ verehrt wird, feierte die Gruppe eine Heilige Messe in der Krypta, die die großherzogliche Grabstätte ist. Nach der Messfeier zog man betend zum Gnadenbild der Trösterin der Betrübten. Dort wurde die Kirchengemeinde, die Familien und jeder einzelne Pilger der Fürsprache der Gottesmutter anvertraut.
In seiner Predigt erinnerte Pfarrer Maxeiner daran, dass Maria als Trösterin der Betrübten die Sorgen und Lasten der Menschen kennt: „Jeder und jede bringe etwas mit: kleine Belastungen, größere Sorgen, Fragen und Situationen, über die man oft mit niemandem sprechen könne. Maria kenne das menschliche Herz, weil sie selbst als Mutter das Leben von Familien, ihre Nöte und ihr Leid erlebt habe, bis hin zum Schmerz, den leidenden und sterbenden Sohn am Kreuz zu sehen. So werde sie zur Trösterin der Betrübten, zu der wir mit allem kommen dürfen, was uns bewegt, im Vertrauen darauf, dass sie es zu Christus, ihrem Sohn, trägt.“ In Luxemburg hat auch der deutsche Wallfahrtsort Kevelaer seinen Ursprung: Das dort verehrte Gnadenbild geht auf ein Papierbild der Trösterin der Betrübten aus Luxemburg zurück.
Ein weiterer Höhepunkt der Reise war der Tagesausflug ins das französische Metz. Dort besuchten die Pilger die historische Altstadt und feierten die Heilige Messe in der Kathedrale, die unter anderem durch ihre berühmten Chagall-Fenster beeindruckt. Außerdem führte ein Tagesprogramm die Wachtberger und Meckenheimer Pilgergruppe zudem nach Belgien in das Trappistenkloster Orval, wo eine Führung und die Feier der Heiligen Messe stattfanden. Am letzten Tag der Wallfahrt besuchte die Gruppe zunächst Rosport, den ältesten Wallfahrtsort Luxemburgs, und anschließend Echternach. In der Basilika St. Willibrord, in der der angelsächsische Missionar und Patron Luxemburgs bestattet ist, feierten die Pilger ihre Abschlussmesse, bevor die Rückreise in die Heimat angetreten wurde.
Neben den Gottesdiensten an besonderen Orten kam auch das gemeinschaftliche Erleben nicht zu kurz: Gemeinsames Singen, Beten, Gespräche, Stadtführungen und Besichtigungen trugen dazu bei, dass diese Wallfahrt eine Erfahrung des Glaubens und eine Stärkung der Gemeinschaft wurde. Die Pilgerin Lydia Hüllen resümiert: „Wallfahrt bedeutet Urlaub, Kultur, nette Gemeinschaft mit Gleichgesinnten und gemeinsames Gebet.“
Zum Schluss sei bereits auf die nächste Wallfahrt der Pfarrgemeinde hingewiesen: Vom 18. bis 26. September 2027 lädt die Gemeinde zu einer Pilger- und Bildungsreise nach Polen ein, unter anderem nach Tschenstochau zur „Schwarzen Mutter Gottes“ sowie mit Stationen in Krakau und Breslau. Nähere Informationen zur Reise finden Interessierte auf der Homepage der Kirchengemeinde unter: www.katholisch-wachtberg-meckenheim.de
Burg Vianden Foto: Birgit Blum
Kathedrale zu unserer lieben Frau Foto: Birgit Blum
Kathedrale „Notre-Dame“ de Luxembourg Foto: Birgit Blum
Weitere Themen
Gruppenfoto Foto: Birgit Blum