Jugendgruppen von Feuerwehr und DRK Weißenthurm übten gemeinsam
24-Stunden-Übung forderte alle
Weißenthurm. Brände, technische Hilfeleistungen, aber auch ein Fehlalarm: Die Jugendfeuerwehr der Stadt Weißenthurm wurde kürzlich bei einer 24-Stunden-Übung gefordert. Nach dem Vorbild einer Berufsfeuerwehr galt es, den typischen Ablauf einer Wachschicht zu simulieren. Mit allen Aktionen und Abläufen, nahe der Realität. Bereits zum dritten Mal organisierten die Jugendwarte diesen „BF-Tag“ für die Jungen und Mädchen. Neu in diesem Jahr war die gemeinsame Aktion mit dem im vergangenen Jahr neu gegründeten Jugendrotkreuz des DRK-Ortsvereins Weißenthurm.
Nach dem Bezug der Schlafmöglichkeiten und der offiziellen Begrüßung stand die Einteilung der Jugendlichen auf die Fahrzeuge an, Gerätschaften wurden überprüft.
Am frühen Abend dann der erste Einsatz: Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person am Leinpfad. Beinahe routiniert funktionierte die Zusammenarbeit von Mensch und Technik sowie die mit dem Roten Kreuz. Und dies zog sich wie ein roter Faden durch die weiteren Szenarien, die sich die Jugendwarte Thorsten Krause und Lukas Zeyen sowie der Leiter des Jugend-DRK, Philipp Herrfurth, mit ihrem Betreuerteam ausgedacht hatten: brennende Mülltonnen, Fehlalarm durch Auslösen der automatischen Brandmeldeanlage (BMA), Beseitigung einer Ölspur - um nur einige zu nennen. Den Höhepunkt bildete aber sicherlich der Brand in einem leer stehenden Gebäude auf dem Gelände einer Spedition am Stierweg.
Zwischen den Einsätzen wurde es den Jungen und Mädchen natürlich nicht langweilig: Weiterbildungen an den Fahrzeugen, eine Einweisung in die Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ) und Einblicke in die Arbeit der Atemschutzwerkstatt - die Jugendlichen erhielten einen Rundumschlag in die Welt der Feuerwehr. Aber auch die sozialen Kontakte untereinander und zum Jugendrotkreuz wurden gefestigt und ausgebaut.Der „BF-Tag“ war auch in diesem Jahr ein Termin, der allen Teilnehmern viele neue Erfahrungswerte und Spaß an der Teamarbeit gebracht hat.
Im Krankentransportwagen wurde die Erstversorgung sichergestellt.
