Allgemeine Berichte | 18.05.2014

95-jähriges Bestehen des Theater- und Heimatvereins Fidelio Mülheim

An historischer Stätte gefeiert

Begrüßung von Verbandsbürgermeister Hollmann und Stadtbürgermeister Klöckner durch den Ersten Vorsitzenden Jürgen Maurer. privat

Mülheim. Keine öffentliche Veranstaltung zum 95-sten Geburtstag des Theater- und Heimatvereins Fidelio sollte es diesmal sein. Vielmehr hatte der Vereinsvorstand sich dazu entschlossen, seine aktiven Mitglieder und Helfer zu einem Event der Extraklasse einzuladen, um sich - eben anlässlich des Jubiläums - für deren Hilfe und Mitarbeit in den letzten Jahren zu bedanken.

Wie Vereinsvorsitzender Jürgen Maurer bei seiner Begrüßung betonte, war die Grundidee für die Veranstaltung bereits im Sommer 2011 entstanden. Damals war die Fidelio-Tanzgruppe mehrfach im Rahmen der Buga auf der Festung Ehrenbreitstein und hatte dort an einigen Veranstaltungen mitgewirkt. Schon damals setzte sich der Gedanke und der Wunsch fest, den Lichthof der „Langen Linie“ der Festung Ehrenbreitstein einmal für eine eigene Veranstaltung zu nutzen. Einen Bereich der Festung, der bis dahin nicht öffentlich zugänglich war und vor der Buga mit großem Aufwand saniert und hergerichtet wurde.

Natürlich, so Maurer in seiner Ansprache weiter, hätte man sicher auch eine geeignete Location in Mülheim-Kärlich für das Jubiläum finden können. - Wenn man gewollt hätte. Wollte man aber diesmal gar nicht. Vielmehr sei man stolz darauf, dass es gelungen sei, „eine der schönsten und spannendsten Ecken unserer Heimat“ für die Veranstaltung zu buchen. Die gut 70 geladenen Gäste fanden sich also zu Beginn der Veranstaltung in einem Raum mit atemberaubender Atmosphäre und traumhaftem Ambiente ein. Der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Weißenthurm, Georg Hollmann, sowie Stadtbürgermeister Uli Klöckner begrüßten die Gäste ebenfalls und gratulierten dem Verein zu seinem Geburtstag. Beide räumten in ihren Grußworten ein, zunächst über den ungewöhnlichen Veranstaltungsort verwundert gewesen zu sein. Doch beide waren - ebenso wie alle Anderen - schnell vom Zauber der Festung erfasst und genossen die Umgebung.

Mit diesen drei kurzen Ansprachen war der „offizielle Teil“ des Abends auch schon beendet. Der Rest war Genuss für alle Sinne. Auf der Bühne präsentierte die Gruppe „DFO - Dinner for One“ eben diesen Kult-Sketch. Doch war der Sketch selbst ’nur‘ Höhepunkt einer bemerkenswerten Show, die sich mit Anekdoten aus der Geschichte des Sketches und seiner Protagonisten, Geschichten und Geschichtchen rund um den Sketch, um Miss Sophie, Butler James, Mr. Winterbottom, Admiral von Schneider, Mr. Pommeroi und Sir Tobi rankten. Auch ein Gesangsteil gehörte zur Show, in dem die Sopranistin Rebecca Simon bekannte Melodien vortrug. Eingebettet war diese Show schließlich in ein Vier-Gänge-Menü, das vom Team des Café Hahn ausgezeichnet zubereitet und serviert wurde. Hervorragende Weine, empfohlen vom Küchenchef passend zu den jeweiligen Gängen, rundeten den Genuss ab. Der Abend, der um 19 Uhr mit einem Sektempfang draußen vor der „Langen Linie“ begonnen hatte, endete gegen Mitternacht. Der Dank des Vorsitzenden galt den drei Akteuren des Abends Rebecca Simon, Julia Müller-Ruckdeschel und Horst Häring für die ausgezeichnete und kurzweilige Unterhaltung. Für die meisten Gäste war damit der Abend aber noch lange nicht vorbei. Viele blieben noch, ließen sich noch das ein oder andere Glas Wein schmecken und genossen die Nacht. Dieser Abend wird allen Gästen lange in Erinnerung bleiben. Dem Verein war es einmal mehr gelungen, mit einer innovativen Idee und deren Umsetzung Akzente zu setzen.

Gruseliger Sketch begeisterte das Publikum.

Gruseliger Sketch begeisterte das Publikum.

Begrüßung von Verbandsbürgermeister Hollmann und Stadtbürgermeister Klöckner durch den Ersten Vorsitzenden Jürgen Maurer. Fotos: privat

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