Aus dem Polizeibericht...
Badeunfall in Urmitz mit glücklichem Ausgang
Urmitz. Zwei Kinder im Alter von zwölf und zehn Jahren spielten unter Aufsicht einer 36 jährigen, zugleich Mutter des einen Jungen, an einer Landzunge am Rhein oberhalb der Kaiser-Heinrich-Brücke in Urmitz/Rhein. Dabei rutschten beide vom Land ab, gerieten in die Strömung des zurzeit hochwasserführenden Rheins und konnten sich aus eigener Kraft nicht mehr an Land retten. Es wurden umgehend Rettungskräfte informiert
Zeitgleich sprang ein 69-Jähriger Mann, ein pensionierter Polizeibeamter, der sich zurzeit ebenfalls an der Örtlichkeit aufhielt, ins Wasser und konnte einen der Jungen ans Ufer verbringen. Zeitgleich sprang auch die 13 Jährige Schwester von einem der Jungen in den Rhein um ihrem Bruder zu helfen. Der 69 Jährige sprang nochmals in den Rhein und konnte den anderen Jungen auch an Land bringen. Die 13 Jährige wurde bei dem Rettungsversuch jedoch durch die Strömung erfasst und in die Mitte des Rheins gezogen.
Zu diesem Zeitpunkt traf bereits der Rettungshubschrauber des ADAC ein und flog über das Mädchen. Dies wurde durch zwei aufmerksame 33 und 31 Jahre alte Passanten wahrgenommen, die sich auf der anderen Rheinseite mit ihrem motorisierten Schlauchboot befanden. Diese fuhren umgehend in die Mitte des Rheins und konnten das, mittlerweile völlig entkräftete 13 jährige Mädchen, in ihr Schlauchboot ziehen und es an Land bringen.
Kurze Zeit später trafen dann die Rettungskräfte ein und kümmerten sich um die Beteiligten.
Glücklicherweise wurde niemand verletzt.
Pressemitteilung der Polizei Andernach
