Neujahrsempfang der kath. Pfarrgemeinde Maria Himmelfahrt Mülheim
Dem Glauben treu bleiben
Pfarrgemeinderat stellte Aktivitäten vor
Mülheim-Kärlich. Das Neue Jahr ist rund eine Woche alt. In den nächsten Tagen und Wochen finden eine Vielzahl von Neujahrsempfängen statt. Zu den ersten Veranstaltungen gehört der Neujahrsempfang der kath. Pfarrgemeinde Maria Himmelfahrt Mülheim, der am vergangenen Sonntag nach dem Hochamt stattfand. Vertreter der Pfarrgemeinde, der KaJu, der Vereine, der Politik (Stadtrat und Kreistag) und viele Gläubige hatten sich im Pfarrheim in der Bassenheimer Straße eingefunden. Dominik Becker, seines Zeichens Vorsitzender des Pfarreienrats, begrüßte die Anwesenden mit herzlichen Worten und freute sich über deren Interesse. Traditionell am Beginn des Neujahrsempfangs werden die Sternsinger vorgestellt, die auch in diesem Jahr mit dem entsprechenden Gesang einzogen. Anita Quirin, die sich seit vielen Jahren um die Organisation der Sternsinger-Aktion kümmert, teilte mit, dass in diesem Jahr leider nicht alle Straßen im Stadtteil Mülheim aufgesucht werden konnten. Leider war es so, dass sich nicht ausreichend Kinder bereit erklärt hatten, an der Aktion teilzunehmen. „Wir hoffen, dass dies nur ein einmaliger Vorfall war. Ansonsten müssen nächstes Jahr die anwesenden Erwachsenen als Sternsinger gehen“, so Anita Quirin mit einem Augenzwinkern. Die Kinder und Jugendlichen, die in diesem Jahr aktiv waren, erhielten von den Mitgliedern der Pfarrgemeinde um so deutlichere Worte des Dankes für ihren uneigennützigen Einsatz. Musikalisch umrahmt wurde der Neujahrsempfang durch den Kirchenchor, der einige Lieder vortrug.
Dessen musikalischer Leiter, Markus Johannes Lamprecht, erläuterte sodann die Aufgaben eines Dekanats-Kantors. Für die Zuhörer war es sehr beeindruckend zu hören, wo Lamprecht sich in welcher Form engagiert. Und auch Dominik Becker stellte zum Ende des Vortrages fest: „Eines kann ich als Chorsänger bestätigen: Er kann seine Begeisterung für Musik sehr gut zu den Menschen, mit denen er arbeitet, rüberbringen“.
Aktuelle Informationen aus der Kindertagesstätte Don Bosco trugen sodann Marie-Therese Nikenich (Pfarrgemeinderatsmitglied) und Monika Schneider (Gemeindereferentin) vor. Für die Stadt Mülheim-Kärlich hielt der Erste Stadtbeigeordnete Alois Weiler ein kurzes Grußwort (Stadtbürgermeister Uli Klöckner befand sich im Urlaub). Sein Dank galt der Kirchengemeinde für die gute Zusammenarbeit. Er stellte kurz die aktuelle Situation zum Neubau der Grundschulen in den drei Stadtteilen vor. Traditionell am Ende des Neujahrsempfangs wandte sich auch Pfarrer Michael Rams an die Anwesenden. In seinem Schlusswort ging er auf die Herausforderungen ein, die die Menschen und die Kirche im neuen Jahr erwarten. „Die Kirche wird sich immer wieder wandeln. Wir schauen auf 150 Jahre einer ganz besonderen Zeit der Kirchengeschichte mit einer flächendeckenden Präsenz der Hauptamtlichkeit, die es vorher nicht gab und in dieser Form vielleicht auch in Zukunft nicht mehr geben wird“, so Pfarrer Rams. Der Geistliche betonte, dass die Zusage des Herrn gelte, dass er mit den Menschen unterwegs sei. „Wir gehen in eine schwierige Zeit, die für uns alle nicht leicht ist. Es gilt, dass wir unserem Glauben treu bleiben, und dass wir miteinander versuchen, uns gegenseitig zu stärken uns gemeinsam auf das einlassen, was kommt“, erläuterte Rams, der abschließend auch auf die Bistums-Synode 2013 bis 2015 einging. Im Mai wird die Sachkommission die ersten schriftlichen Ergebnisse vortragen. „Begleiten Sie den Prozess unseres Bistums wohlwollend“, forderte er seine Zuhörer abschließend auf.
Pfarrgemeinderatsvorsitzender Dominik Becker (re.) freute sich gemeinsam mit Dekanats-Kantor Markus Johannes Lamprecht über einen gelungenen Neujahrsempfang der kath. Pfarrgemeinde Maria Himmelfahrt Mülheim.
