Initiative „Fremde werden Freunde“ informiert
„Deutsch lernen“ im Rahmen der Volkshochschule
Kurse des Arbeitskreises finden nun offiziell im Rahmen der Volkshochschule statt
Plaidt. Nach Durchführung der ersten Stunden „Deutsch lernen“ finden die Kurse des Arbeitskreises nun offiziell im Rahmen der Volkshochschule statt. Hier lautet die Empfehlung, vonseiten der Kreisverwaltung vorgegeben, dass es mindestens sieben und höchstens fünfzehn Teilnehmer sein sollten, die dabei unterrichtet werden. Jeder der vier Kurse hat eine andere Zusammensetzung, unterschieden nach vorhandenen oder auch völlig fehlenden Kenntnissen in der deutschen Sprache. Der Unterricht erfolgt nach dem Kurs- und Arbeitsbuch „Schritte plus“, Niveau A1/1 aus dem Hueber-Verlag, das Spielraum für interaktive Übungen am PC zulässt. Ein Bildwörterbuch „Deutsch“, ebenfalls Hueber-Verlag, das die 1.000 wichtigsten Wörter in Bildern erklärt, unterstützt die Lernfortschritte und ist sogar für Alphabetisierungskurse geeignet. Die Freude der Menschen ohne oder mit geringen Deutschkenntnissen am Erwerb der deutschen Sprache ist ungebrochen und wird zu einer Verbesserung ihrer Lebenswirklichkeit führen. Um sich in Deutschland orientieren zu können und zu integrieren, ist der Erwerb der deutschen Sprache die wichtigste Voraussetzung. Wie Bürgermeister Klaus Bell auf der Einwohnerversammlung am vergangenen Mittwoch im „Schrotteler-Saal“ aufzeigte, werden im laufenden Jahr weitere Flüchtlinge und Asylbewerber der Verbandsgemeinde zugewiesen werden. Im „Café der Kulturen“ in Plaidt, Hinter der Schule 2 (Seniorentreff auf der Pütz) werden dann samstags zwischen 9 und 12 Uhr die ersten Kontakte geknüpft. In einigen Wochen wird deshalb ein weiterer Deutschkurs starten.
Pressemitteilung
Initiative
„Fremde werden Freunde“
Die Mitarbeiter des Arbeitskreises: (Von links) Franz Leber, Isabell Sonnen, Jutta Schulz von Dratzig, Marlene Fuhrmann und Erwin Unger stimmen sich einvernehmlich bei den Arbeitskreistreffen ab, wer in welchem der Kurse zu unterrichten ist. Wegen des Zustroms weiterer Flüchtlinge werden neue Kurse bald erforderlich werden. Foto: privat
