Lokalsport | 14.09.2013

Radfahrer vom RSC Rückenwind waren wieder dabei

Die Vortour der Hoffnung - eine Benefiz-Radtour zugunsten krebskranker Kinder

(v.l.n.r): Alfred Höfer, Henry Maske, Gerhard Keßler, Dietmar Höfer.privat

Urmitz. Die „Tour der Hoffnung“ und auch die „Vortour der Hoffnung“, welche 1996 durch den damaligen Verkehrsdirektor der Stadt Bad Neuenahr und jetzigen Geschäftsführer des Hotels zur Post in Waldbreitbach, Jürgen Grünwald, ins Leben gerufen wurde, sind Aktionen zugunsten von krebs- und leukämiekranken Kindern und Jugendlichen.

Hintergrund der Aktionen ist die Tatsache, dass die staatliche Finanzierung alleine nicht mehr ausreicht. Es werden mehr Gelder benötigt, um verstärkte Anstrengungen in der Krebsforschung zu unterstützen, um neue Behandlungskonzepte zu erarbeiten und auch für die pflegerische und psychosoziale Betreuung krebskranker Kinder.

Als 1983 die erste „Tour der Hoffnung“ startete, hatten die Kinder, die an Leukämie oder Krebs er-krankt waren, bereits eine durchschnittliche Heilungschance von etwa 60 Prozent. Heute, 30 Jahre später, ist diese Chance auf über 86 Prozent gestiegen.

Dies ist ein deutlicher Fortschritt. Aber noch immer sterben Kinder an dieser bösartigen Erkrankung.

Seit Jahren engagieren sich auch die Urmitzer Radfahrer Claudia und Thomas Richter, Gerhard Kessler sowie Ditmar und Alfred Höfer für die Erreichung der vorgenannten Ziele. Zusammen mit vielen Prominenten aus den Bereichen Sport, Politik, Showbusiness und Wirtschaft sowie weiteren idealistisch eingestellten Bürgern aus Rheinland-Pfalz radeln sie jedes Jahr übers Land, um die Menschen um Spenden zu bitten.

An der diesjährigen Vortour, welche in Lautzenhausen am Flugplatz Hahn startete und am ersten Tag über verschiedene Anfahrpunkte, unter anderem Kirchberg im Hunsrück, Cochem, Kobern-Gondorf und Koblenz-Güls bis nach Koblenz führte, nahmen wiederum die Urmitzer Radfahrer Gerhard Kessler, Ditmar und Alfred Höfer sowie Thomas Hennicke teil. Am zweiten Tag wurden Orte wie Braubach, Loreley, Nastätten, Dachsenhausen, Nassau und Bad Ems angefahren, bevor es in Lahnstein zum offiziellen Abschluss kam. Insgesamt wurde im Rahmen der Vortour 2013 eine Spendensumme von ca. 264.000,00 Euro gesammelt, ein stolzes Ergebnis und gleichzeitig ein neuer Rekord. Am dritten Tag beteiligten sich die Urmitzer Radfahrer noch am Prolog zur „Tour der Hoffnung“, welche traditionell in Gießen stattfand. Allein an diesem Tag wurden ca. 425.000,00 Euro gespendet. Insgesamt kamen in 2013 bei der“ Vortour der Hoffnung“ sowie der „Tour der Hoffnung“ 2.005.000,-- Euro an Spenden zusammen. In Gießen hatten die Urmitzer Gelegenheit, mit Professor Dr. Lampert zu sprechen, welche in 1983 die Idee zu der erfolgreichen Tour hatte und es auch heute, mit über 80 Jahren, nicht nehmen lässt, am Prolog zur „Tour der Hoffnung“ teilzunehmen.

(v.l.n.r): Alfred Höfer, Henry Maske, Gerhard Keßler, Dietmar Höfer. Foto: privat

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