SV Urmitz - Herren
Ein verdienter Auswärtspunkt
Rheinlandliga Handball: HSG Wittlich - SV Urmitz 32:32 (15:17)
Urmitz. Das letzte Saisonspiel bestritt der SV Urmitz bei der HSG Wittlich, die trotz ihrer Zeitverlegungsversuche einen breiten zwölf Mann starken Kader präsentierten. Der SV Urmitz begann gewohnt konsequent und ging mit 2:4 in Führung. Anschließend sahen die Urmitzer ihren Meister im Gästetorhüter Benni Schug, der zahlreiche gute Chancen der Gäste entschärfte. Auf Urmitzer Seite gab Christopher Flöck seinen wohlverdienten Einstand und hielt sein neues Team durch gekonnte Paraden im Spiel. Dennoch zeigte Urmitz Schwächen im Abwehrverbund und ließ so den Wittlicher Rückraum zu einfachen Treffern kommen. Zum Ende der ersten Halbzeit nutzte Urmitz jedoch einige technische Fehler der Gastgeber und ging mit der 17:15-Führung in die Pause. Kurz nach Wiederanpfiff gelang den Urmitzern sogar die Drei-Tore-Führung zum 20:17, doch weiterhin scheiterten sie mit Großchancen am Wittlicher Torhüter. Die taktische Umstellung auf eine mannbezogene Deckung gegen den Rückraum der Gastgeber sollte Urmitz stärken. Doch selbst im 1:1 Verhalten fanden die Urmitzer keinen konkreten Zugriff. Über 25:27 blieb das Spiel auch bis zum Ende offen, ehe Domaschenko in der 48. Spielminute Urmitz Torhüter Flöck bei einem sieben Meter ins Gesicht warf, so dass dieser zunächst behandelt und anschließend sogar ausgewechselt werden musste. Diese Maßnahme hinterließ einen Schockzustand bei den Gästen, denn Wittlich glich über 27:27 erneut zum 30:30 aus. Anstatt dann beim Stand von 32:31 den Siegtreffer 50 Sekunden vor dem Ende zu erzielen, scheiterte Urmitz am Torpfosten und verhalf der HSG mit dem Schlusspfiff zum Ausgleich. „Natürlich bin ich ein wenig enttäuscht über das Ergebnis und das schlechte Defensivverhalten meiner Mannschaft. Wir haben heute nicht die richtige mentale Einstellung gefunden und konnten das gute Saisonspiel der letzten Woche nicht erneut bestätigen. Auch bei uns ist zurzeit die Luft ein wenig raus und die Spielpause kommt uns da absolut gelegen. Mit starken 13:7 Punkten werden wir uns alle jetzt erholen, um dann im neuen Jahr wieder mit vereinten Kräften in die Rückrunde zu starten“, kommentierte Marcel Trinks nach dem Spiel. Aufstellung: Flöck, Hoffend, Lebernegg (1), Seibel (2), Schmidt (8), Gauß (3), Eitelbach (2), Pitzen (6), Häring (7/3), Backes (2), Volk (1), Höfer, Kuhn, Acar. Spielfilm: 2:4, 8:8, 14:14, 15:17 HZ; 17:20, 24:24, 29:29, 32:32. Zeitstrafenverhältnis 3:5.
