SPD-OV Urmitz
Eine Urnenwand für die letzte Ruhe
Bau einer dritten Urnenwand in Urmitz
Urmitz. Allgemein ist eine deutliche Zunahme von Urnenbeisetzungen festzustellen. Es gibt immer weniger religiös motivierte Vorbehalte gegen diese Bestattungsform. Die entsprechende Nachfrage hat in der Rheingemeinde Urmitz dazu geführt, dass diese Art der Bestattung in fast jeglicher Form zugelassen ist. Von der Beisetzung einer Urne im Familiengrab über gesonderte Urnengräber bis hin zur Urnenwand ist jede Variante möglich.
Vier große Urnenwände mit zeitlosem Erscheinungsbild stehen seit mehreren Jahren. Dabei sind jeweils zwei Wände durch ein Dach verbunden. Wegen der großen Nachfrage nach überirdischen Urnenbeisetzungen hat die Verwaltung bereits mit dem dritten Abschnitt einer Urnenwand begonnen. Noch im alten Jahr wurde die Schönwetterperiode genutzt, um die Fundamente fertig zu stellen. Sobald in der Ratssitzung am Donnerstag, 6. Februar, der Haushaltsplan 2014 beschlossen ist, werden die weiteren Arbeiten, baugleich zu den bestehenden Anlagen, fortgeführt. Insgesamt sind dafür 66.000 Euro zu veranschlagen. Jeweils 28.000 Euro pro Wand und 10.000 Euro für die Dachanlage. Bei einem Ortstermin mit Bürgermeister Norbert Bahl erörterten die Ortsbeigeordneten Ursula Höfer, Sven Kreienbrock und Johannes Weiler sowie die SPD-Fraktionsvorsitzende Marion Höfer die weitere Vorgehensweise. Alle zeigten sich sicher, dass sich auch der dritte Abschnitt der Urnenwand unproblematisch in den bestehenden Friedhofsraum einfügen und durch seine Ausführung mit Naturmaterialien auch noch in Jahrzehnten überzeugen wird.
