Die KaJu Mülheim auf Pfingstsafari
Einparken und Brote schmieren
Mülheim. Ungefähr 50 Pänz begaben sich bei strahlendem Sonnenschein, am Freitag, 6. Juni den bereits am Donnerstag hochgefahrenen Leitern hinterher auf die Fahrt Richtung Demerath. Auf dem Zeltplatz wurden zunächst die Zelte bezogen und eingerichtet.
Auf Wegweisersuche
Daraufhin fand eine Platz-Safari statt, bei der die Pänz ihre Kenntnisse über das Lager auffrischen oder überhaupt erst erlangen konnten. Beim Abendessen gab es dann leckere Wraps, die nach Belieben belegt werden konnten und sowohl bei Pänz als auch bei den Leitern für Begeisterung sorgten. Davon gestärkt nahmen die Jungen und Mädchen an einer Schnitzeljagd teil, die über den gesamten Zeltplatz führte und bei der Hinweise ausgeklügelt, Wegweiser gesucht und Fragen beantwortet werden mussten. Abschließend fand die erste Lagerrunde unter dem Motto „Kampf der Geschlechter“ statt. Mädchen und Jungen, sowohl Leiter als auch Pänz, mussten in Disziplinen wie Einparken, Brote schmieren, Singen und vielem mehr gegeneinander antreten. Letztendlich ging das männliche Geschlecht als Sieger aus dem Wettkampf hervor.
Lieder rückwärts singen
Am nächsten Morgen begaben sich die Pänz nach einem leckeren Frühstück auf eine Stafette. Je nach Startnummer konnten die Jungs und Mädchen dank des warmen Wetters vor oder nach der Stafette im Weiher schwimmen. Während der Stafette mussten beispielsweise Kisten gestapelt, Dosen umgeworfen und Lieder rückwärts gesungen werden, um möglichst viele Punkte zu sammeln. Zum Mittagessen gab es dann wahlweise köstliche Cheeseburger oder Hamburger. Als dann auch die letzten Pänz von der Stafette heimkehrten bot sich noch ein wenig Zeit zum Abkühlen im Weiher. Im Anschluss daran fand die Lagermesse statt, bei der der „Hauch Gottes“ in Form von Fisherman’s Friend übermittelt wurde. Ebenso fand sich mit dem Lied „Die Erde ist schön“ das diesjährige Lagerlied, welches von da an nicht mehr fehlen durfte. Bei der zweiten Lagerrunde wurde der Klassiker „Geld oder Liebe“ gespielt, bei dem sechs Pärchen in verschiedenen Spielen gegeneinander antreten mussten und schließlich nur noch das Siegerpärchen übrig blieb. Als sich die Pänz schon ins Bett gelegt hatten, störte eine Meldung der Nachtwache die Ruhe: ÜBERFALL! Innerhalb weniger Minuten hatte sich das ganze Lager um den Bannermast und auf dem Platz verteilt um Banner und Glocke zu schützen. Dies gelang nicht ganz, jedoch stellte sich heraus, dass die Überfäller aus den eigenen Reihen stammten und so konnte man Banner und Glocke wieder in Sicherheit wähnen. Nach dieser nächtlichen Aufregung gingen die Pänz beruhigt und erschöpft schlafen.
Auf ins Gelände!
Am Sonntagmorgen ging es nach dem Frühstück sofort los mit einem Geländespiel: Stammeswahl. Hier mussten die Pänz als „Ureinwohner des Dschungels“ zum Beispiel Riten entwickeln, eine Kriegsbemalung entwerfen oder sich eine eigene Schrift ausdenken. Als Belohnung gab es dann Edelsteine, die in „Stammeskämpfen“ gesetzt und bei einem Gewinn verdoppelt werden konnten. Nach dem Mittagessen, die Küche zauberte Geschnetzeltes, wurden die geplanten Workshops aufgrund des grandiosen Wetters kurzerhand nach hinten verschoben und so blieb ausreichend Zeit, um sich im Weiher abzukühlen, zu sonnen oder Boot zu fahren. Bei den genannten Workshops wurden Dschungelkronen und Rasseln gebastelt, es wurde gelernt, wie man Feuer macht und ein Barfußpfad wurde errichtet.
Lagerwahl
Bei der dritten und letzten abendlichen Lagerrunde stand das Highlight des gesamten Wochenendes an: die Lagerwahlen. Es wurden Karlnapp und Mannweib gekürt, das Lagerpaar bestimmt und schließlich Lagerschönste und Lagerschönster gewählt. Es wurden noch einmal die schönsten Lagerlieder gesungen und so ließ man den letzten Abend gemütlich und etwas wehmütig im Schein des Lagerfeuers ausklingen. Am Montagmorgen ging dann die Aufräumaktion los: die Zelte wurden aufgeräumt, geputzt und schließlich abgebaut, der Platz vom Müll befreit und zu guter Letzt das große Aufenthaltszelt mit vereinten Kräften abgebaut, um Platz für den Elternbesuchsnachmittag zu schaffen. Nach der Ankunft der Eltern ließ man das Lager noch einmal in Form einer Tagesschau Revue passieren. Die Gewählten des Vorabends mussten erneut den traditionellen Schneewalzer tanzen, als auch schon das letzte Lied angestimmt wurde und die Lagerschönsten und der Jugendleiter ihres Amtes walteten und Jungenbanner, Mädchenbanner und KaJu-Banner einholten. Das Lager fand so offiziell sein Ende und die Pänz fuhren erschöpft nach Hause, später gefolgt von den Leitern, die noch die letzten Kleinigkeiten erledigten.
